Verschwendungsfreie Zone

Lesung von Sandra Krautwaschl zum persönlichen "Minimalismus"

EK, 31.07.2022

Am 28. Juni stellte Sandra Krautwaschl, Landessprecherin und Klubobfrau der Grünen Steiermark, ihr Buch Verschwendungsfreie Zone in Stattegg vor. Die Lesung in Turners Cafe war gut besucht und auch Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl und Vizebürgermeister Jürgen Trixl gaben sich die Ehre.

 

Im Buch beschreibt die Autorin den Versuch mit immer weniger Dingen im täglichen Leben auszukommen und möglichst viele Dinge wieder zu verwerten bzw. den Begriff Nachhaltigkeit ins tägliche Leben einzubauen.

Dabei geht es um Dinge wie Müllvermeidung, oder auch Reisen, wozu Sandra im Anschluss berichtete, dass ihre Tochter mit dem Fliegen aufgehört hat. Die Themen Lebensmittel, Kleidung, Plastik (dazu gibt es bereits ein eigenes Buch: Plastikfreie Zone), sowie Autonutzung und die Erfahrungen mit der eigenen Familie während des Selbstversuchs werden ebenso behandelt.

Ein interessanter Abschnitt im Buch ist der eigenen Oma gewidmet. Was war damals anders und vielleicht sogar besser. Was können wir von dieser Generation heute lernen

Es wird aber auch festgestellt, dass die und der Einzelne mit seinem täglichen Verhalten allein die Welt nicht retten kann. Die Politik auf allen Ebenen von der Gemeinde bis nach Brüssel muss in die Räder der Industrie greifen und ihnen einen anderen Spin geben, in Richtung Weiniger ist Mehr.

Im Anschluss konnten in einer regen Diskussion persönliche Erfahrungen mit der Autorin ausgetauscht werden. Natürlich bei einer kleinen Jause von Turners Cafe. 


Boden gut machen

Die Bodenverschwendung beenden

21.04.2022

Sandra Krautwaschl und die Grünen versuchen zu retten was noch zu retten ist
Sandra Krautwaschl und die Grünen versuchen zu retten was noch zu retten ist

Die Steiermark ist traurige Spitzenreiterin im Bodenverschwenden. Im Schnitt gehen jährlich 12km² Boden verloren – das sind bis zu fünf Fußballfelder an jedem einzelnen Tag.

 

 

 

Die steirische Landesregierung verbaut seit Jahrzehnten sehenden Auges unsere Zukunft: Während bestehende Ortskerne ausbluten, werden in der Steiermark unaufhörlich lebendige Böden zubetoniert. Diese Verschwendungspolitik vernichtet Lebensräume für Tiere und Pflanzen, heizt dem Klima ein, zerstört kostbare Anbauflächen für unsere Nahrung und gefährdet letztendlich unsere Lebensgrundlage Boden.

 

Die Stattegger Grünen versuchten schon vor knapp einem Jahr (Gemeinderatssitzung 24.6.2021) den Gemeindevorstand zu überzeugen, die Bodenschutzpetition zu unterstützen ... erfolglos.


Raus aus Öl - Aber wohin?

Informationsveranstaltung vom 30. März

EK 30.03.2022

Die Informationsveranstaltung im Rahmen der e5 Gemeinde sollte die Bürger:innen darüber informieren welche Alternativen zu einer Öl/Gas/Strom-Heizung aktuell von Bund, Land und Gemeinde gefördert werden und in welchem Ausmaß.

 

Die Gemeinde wurde vertreten vom Bürgermeister, der die Begrüßung vornahm, von Gemeinderätin und Umweltausschussobfrau Sabine Sill, welche anstelle von Alfred Lässer, der leider verhindert war, die Stattegger Nahwärme vorstellte, und von Gemeinderat und e5-Projekt Mitglied Wolfgang Jilek, der als ausgewiesener Fachmann immer wieder Fragen aus dem zahlreichen, sehr interessierten Publikum beantwortete und die eine oder andere Befürchtung kalmierte.

 

Den Hauptvortrag hielt DI Alexander Ebner von der Energie Agentur Steiermark, der dort auch schon unter der Leitung von DI Wolfgang Jilek gearbeitet hat. Sämtliches Informationsmaterial, das auch bei der Veranstaltung aufgelegen ist, kann von der Website der Energie Agentur Steiermark heruntergeladen werden. Ebenso kann per Email bezüglich Anfragen, Beratungen, etc. zu DI Alexander Ebner der Kontakt hergestellt werden, oder auch per Telefon: +43 316 269700 35. 

 

Insgesamt wurde sehr klar, aber dennoch kurz und prägnant erklärt wieviel Unterstützung zu welchen Bedingungen für welche Alternativen (Fern/Nahwärme, Pellets, Hackschnitzel, Luft/Erdwärme, etc.) zu erwarten sind. Es gab noch nie so große Fördervolumina und der Andrang ist auch entsprechend hoch. Gleichzeitig liegen die Lieferzeiten für neue Heizungssystem mittlerweile schon im Bereich 6-9 Monate und wohl bald schon bei einem Jahr. Also für den nächsten Winter wird es knapp mir der neuen Anlage.

 

Welches das beste System ist kann nicht so einfach bestimmt werden, da dies von mehreren Faktoren abhängt, wie Alter des Hauses, Dämmsituation, Nähe zu Nah/Fernwärmeanlagen, etc.

Ebenso schwer ist zu entscheiden welche die ökologischste Alternative ist. Eine Luftwärmepumpe wird bei zu geringen Temperaturen und schlechter Witterung schnell zur Stromheizung, die im internationalen Strommix vielleicht auch Atomstrom verbraucht. Eine Holzbasierte Heizung (Pellets, Hackschnitzel, etc.) verursacht Feinstaub (Nah/Fernwärme weniger als Einfamilienhausanlagen) und verbraucht natürliche Ressourcen, die wir in Österreich nicht haben werden bei einem großangelegten Umstieg auf Holzheizungssysteme. Wir werden also mehr Holz importieren müssen (lt. Prof. Kromp-Kolb sind wir nach China heute schon der weltweit zweitgrößte Holzimporteur) und irgendwo auf der Erde verschwindet der Wald. 

 

Eine Energieberatung als ersten Schritt muss man auf jeden Fall in Betracht ziehen. Ohne diese gibt es auch keine Förderung. Die Beratung kann den richtigen Mix aus Investition in die Dämmung des Hauses (Hülle) und das passende Heizsystem (Fülle) definieren. Zuerst die Hülle, dann die Fülle war der Slogan, den uns DI Alexander Ebner ans Herz gelegt hat.


Holzbaupreis 2021 kommt nach Stattegg-Hohenberg

Conny Desimini gewinnt mit ihrem Holzhaus im Wald

09.12.2021

Cornelia Desimini und ihre Töchter bei der Preisübergabe
Cornelia Desimini und ihre Töchter bei der Preisübergabe

Wir kennen sie in Stattegg eher als die Bus-Conny. Seit Jahren läuft sie um eine Busanbindung der Ortsteile Hohenberg, Leber, Kalkleiten in Stattegg in Verbindung mit den Nachbargemeinden bis nach St. Radegund. 

Die Bürgermeister von Stattegg, Weinitzen und Radegund haben sie schon kennen gelernt, denn Conny gibt nicht auf (2.700 Unterschriften). Auch in Graz war sie schon bei den Entscheidungsträgern der mittlerweile abgewählten Regierung. Der frische Wind im Rathaus (öffentlicher Verkehr steht wieder ganz oben auf der Agenda von Rot-Grün-Rot) befeuert die Kämpferin erneut.

Den Schulbus hat sie bereits hinauf gebracht in die schwer zu erreichenden Ortsteile von Stattegg (s. grüne Ortszeitung Dezember-Ausgabe). Der Schulbus holt die Kinder wieder am Nachmittag von Andritz ab. Viele Elternfahrten werden dadurch eingespart

 

Aber Conny ist nicht nur beim öffentlichen Verkehr kompromisslos. Ihr Einfamilienhaus, das sie viel Schweiß und Nerven gekostet hat, ist ein wunderschönes Holzhaus im Wald. Grüner geht's wohl nicht.

Ausgezeichnet wurde dieses Herzeige-Projekt der Stattegger Powerfrau mit dem Holzbaupreis 2021. Die lokalen Medien von Kleine Zeitung über Woche bis BezirksREVUE, sowie Schöner Wohnen haben in mehrseitigen Artikeln ausführlich berichtet.

Bravo Conny! 


Mobilitätstag Stattegg - Radastisch

Unter dem Motto „Beweg Dich und bleib gesund!“ gab es in Stattegg einen Aktionstag rund ums RAD.

Sabine Sill, 22.10.2021

Großes Interesse erzielte die "Zigarre" von Fritz Frühwirth (weißes T-Shirt)
Großes Interesse erzielte die "Zigarre" von Fritz Frühwirth (weißes T-Shirt)

Mit Unterstützung durch den Bike Club und dem Repaircafe wurde am Dorfplatz beim neuen TIM Standort ein Herbst- Check für Fahrräder veranstaltet und kleine Reparaturen durchgeführt. 

Viel Interesse erntete auch die Präsentation origineller Liegeräder des Liegeradvereins, wo man sich nicht nur über die Besonderheiten unterhalten konnte sondern auch die eine oder andere Probefahrt unternommen wurde.

Sportlichen Spielspaß gab es für die Kinder, die mit eigener Kraft auf einem Liegerad die Windmaschine bedienten.

 

Am Stand der „radlobby“ gab es viele Informationen rund ums Rad mit Karten, Broschüren, aber auch nützlichen Alltagshelfern für das Rad. 


Klarer Sieger bei Stattegger Verkehrs-Challenge

Fritz Frühwirth versetzte die Konkurrenz mit seiner "Zigarre"

29.09.2021

v.l.n.r.: GR Thomas Hofer, BGM Andreas Kahr-Walzl, Friedrich Frühwirth, Erich Kvas, GR Philipp Rotmann, Wolfgang Jakosch, GR Sabine Sill (alle Stattegg) und Klaus Minati (Klimabündnis).  Fotocredit: Klimabündnis
v.l.n.r.: GR Thomas Hofer, BGM Andreas Kahr-Walzl, Friedrich Frühwirth, Erich Kvas, GR Philipp Rotmann, Wolfgang Jakosch, GR Sabine Sill (alle Stattegg) und Klaus Minati (Klimabündnis). Fotocredit: Klimabündnis

Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche hat Stattegg am 22. September eine Wettfahrt veranstaltet (unter Einhaltung der StVO).

 

Unter den Teilnehmer•innen auch der Bürgermeister und einige Gemeinderät•innen.

 

Wer schafft es als Erste(r) vom Dorfplatz auf den Grazer Hauptplatz? Verschiedenste Verkehrsmittel sind gegeneinander angetreten (Rad, Moped, Auto, Bus/Bim, ...).

 

Die Antwort war eindeutig: Niemand konnte den Sieg von Fritz Frühwirth mit seiner weithin bekannten Zigarre (Liegerad) gefährden. 

Das Ergebnis im Detail:

  1. Friedrich Frühwirth – Liegerad, 17min 44sek
  2. Wolfgang Jakosch – Oldtimer Moped, 18min 24 sek
  3. Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl – E-Bike, 20min 13 sek
  4. Gemeinderätin Sabine Sill – Fahrrad, 22min 15 sek
  5. Erich Kvas – Pkw, 23min 33 sek
  6. Gemeinderat Thomas Hofer – E-Auto, 24min 58 sek
  7. Gemeinderat Philipp Rotman – Bus/Bim, 35min 13 sek

 

Alle waren begeistert und der Bürgermeister meinte: "Wie man anhand des Ergebnisses der Verkehrsmittelvergleichsfahrt gesehen hat, ist das Fahrrad eine schnelle Alternative zum Auto für den Weg von Stattegg nach Graz. Umso wichtiger wäre daher eine Fortsetzung des Radweges auf der Stattegger Straße ab Oberandritz nach Stattegg. Dadurch würde die Fahrt mit dem Fahrrad nicht nur schnell, sondern auch sicherer werden. Der Anteil der Radfahrer könnte durch die Weiterführung des Radweges sicherlich noch erhöht werden."

 

Die Grünen werden den Bürgermeister beim Radweg-Projekt unterstützen wo sie können.

 

Beitrag in meinbezirk.at von Nina Schemmerl.


Stattegg ist gerüstet für den nächsten Starkregen

Eine Studie belegt, dass die Stattegger Rückhaltebecken nicht nur Andritz schützen, sondern auch die Gemeinde selbst

15.08.2021

Detailbild aus der Arbeit Hoyer über Zuflüsse im Bereich Falschgraben
Detailbild aus der Arbeit Hoyer über Zuflüsse im Bereich Falschgraben

Stattegg hat das einzigartige Glück, dass die Hochwasserfrage für das Gemeindegebiet durch eine wissenschaftliche Untersuchung geklärt wurde. DI Erik Hoyer hat im Jahr 2017 eine Masterarbeit zum Thema "Hochwasserschutz in Stattegg" vorgelegt und damit sein Studium Geotechnical and Hydraulic Engineering an der TU Graz abgeschlossen. In dieser Arbeit wird jeder Graben und jede Furche, die bei Regen Wasser führen kann, im Gemeindegebiet berücksichtigt. Entsprechend detailliert sind auch die Ergebnisse. Die Arbeit wird unten als Download zur 'Verfügung gestellt.

 

Beim letzten Starkregen am 30.07. haben sich in Andritz noch nie gesehene Szenarien abgespielt. Strassen verwandelten sich in Bäche und führten Geröll mit sich, das tagelang wieder beseitigt werden musste. Noch nie hatte es in Andritz in so kurzer Zeit so viel Niederschlag gegeben.

 

Es erhebt sich die Frage: Wie konnte das passieren wenn doch zwei große Rückhaltebecken für Andritz in Stattegg gebaut wurden? Sind die Staueinstellungen nicht mehr zeitgemäß? Sind die Becken unterdimensioniert? 

 

DI Hoyer erklärt, dass die beiden Rückhaltebecken Höllbach und Andritzbach zwar ursprünglich für 100-jährliche Hochwasser geplant waren, aber letztlich für 150-jährliche Hochwasser dimensioniert und gebaut wurden. Die Durchlaufmengen sind genau auf das für den Andritzbach maximal verkraftbare Maß ausgelegt, daher ist Stattegg am 30.07. auch nicht untergegangen. Die Wassermassen, die Andritz versenkten kamen von weiter unten, wo es noch viele Möglichkeiten des seitlichen Zulaufs für den Andritzbach gibt (z.B. Nistlgraben, Frauenloch). 

 

 

Der Falkenwegbach beispielsweise existiert gar nicht, außer es kommt zu einem Starkregen. Dann verwandelt sich der Weg in einen Bach, der direkt in das Therapiezentrum Andritz hineinstürzt, inklusive Schotter und Geröll.

Auch der Gabriachbach ist ein wichtiger Zubringer für den Andritzbach. Dieser hat auch eine Stauvorrichtung, allerdings war sie diesmal überfordert. Der Pegelstand, der auf der Katastrophenschutzseite der Stadt Graz eingesehen werden kann, zeigte Alarmstufe Rot, also die Stauvorrichtung ist überlastet.

 

Die Pegelstände der Rückhaltebecken Höllbach und Andritzbach zeigten nichts dergleichen. Das Andritzbachbecken "reagierte" gar nicht (Durchlassmenge 10,5 m³/s) und das Höllbachbecken zeigte einen Pegelanstieg von 2m (Durchlassmenge 0,4 m³/s). Laut DI Hoyer kann das Höllbachbecken bis zu einer Höhe von 8-9m aufstauen.

 

Laut Wetterstation von Hr. Jarz kam am 30.7. innerhalb von 4 Stunden 55 l/m² in Stattegg Hub herunter. In Andritz waren es 172 l/m² innerhalb von 4 bis 6 Stunden, was einem 300-jährlichen Starkregenereignis entspricht.

 

Vor allem das Höllbachbecken dämpft die Wassermengen auch schon bei geringen Regenereignissen und schützt damit nicht nur Andritz sondern auch das Stattegger Gemeindegebiet im Einflussbereich das Andritzbach.

 

Wasseraustritt aus dem Kanal im Bereich Mühl
Wasseraustritt aus dem Kanal im Bereich Mühl

Dennoch verursacht der Regen auch in Stattegg immer wieder unangenehme Situationen. Auch diesmal war die Kanalisation überfordert und das Abwasser sprudelte in Mühl munter aus dem Deckel inklusive Toilettenpapier.

 

Das Kanalnetz ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Auch in der Arbeit Hoyer wird darauf hingewiesen, dass noch nicht alle Risse und Löcher repariert oder wenigstens gefunden wurden. Bei Regen fließen über diese Öffnungen ungeplante Zusatzwässer ins Kanalsystem, die nach Übergabe in die Kanalisation Graz von der Gemeinde bezahlt werden müssen. Im Jahr 2014 wurden die Stattegger Haushalte über die öffentliche Leitung mit 115.000 m³ Trinkwasser versorgt, allerdings wurden über das Kanalnetz an die Holding Graz 170.000 m³ Abwasser übergeben. Der Überschuss sind Oberflächenwässer, die ins Kanalnetz gelangen anstatt über Bäche abgeführt zu werden oder zu versickern. Im Jahr 2014 bedeutete dies Mehrkosten von € 58.850,- (€ 1,07/m³).

 

Stattegg ist also vorbereitet auf den nächsten Starkregen, nur sein Kanalnetz ist es nicht

Download
DI Erick Hoyer: Hochwasserschutz in Stattegg. 2017
701053_hoyer_erik_georg_2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 23.4 MB

Hätte Tarek Leitner die Boden-Petition unterschrieben?

11.07.2021

DerStandard, 11.07.2021

ORF Moderator & Buchautor Tarek Leitner (https://www.flickr.com/photos/figlhaus_wien/albums/72157690280073596)
ORF Moderator & Buchautor Tarek Leitner (https://www.flickr.com/photos/figlhaus_wien/albums/72157690280073596)

Der bekannte ORF-Moderator und Buchautor Tarek Leitner hat sich heute als Gastkommentator im Standard zum Thema Versiegelung des Landes zu Wort gemeldet. Ist unsere Landschaft wirklich bald weg?

 

Haben wir tatsächlich noch die Zeit Entscheidungen und Gemeinderatsbeschlüsse aufzuschieben? Das Präfix "Dringlichkeit" des Antrags zur Bodenpetition von Sabine Sill in der Gemeinderatssitzung vom 24.06. hatte wohl noch nie mehr reale Bedeutung. 

 

Was hindert die anderen Fraktionen im Gemeinderat sich klar für unsere Landschaft zu deklarieren? 

 

Ist Tarek Leitner auch nur einer dieser Alarmisten und Hysteriker?

In seinen Büchern "Mut zur Schönheit – Streitschrift gegen die Verschandelung Österreichs" (2012) und "Wo leben wir denn?" (2015) diskutiert er das worauf die Österreicher am meisten stolz sind: Unsere schöne Landschaft


Bodenschutz-Initiative nimmt Fahrt auf

Drei Gemeinden haben bereits einen Gemeinderatsbeschluss, Stattegg nicht

08.07.2021

Sandra Krautwaschl beim Lokalaugenschein in Eggersdorf mit VzBgmin Julia Reichart
Sandra Krautwaschl beim Lokalaugenschein in Eggersdorf mit VzBgmin Julia Reichart

Dass der Bodenschutz von überparteilichem Interesse ist, haben manche Gemeinden bereits verstanden. So unterstützen die Gemeinden

  • St. Radegund (Bgm Kogler, ÖVP)
  • Zeltweg (Bgm Reichhold, SPÖ) 
  • Eggersdorf (Bgm Pichler, ÖVP)

die Bodenschutzpetition per Gemeinderatsbeschluss.

 

Stattegg hat diese Möglichkeit im letzten Gemeinderat leider versäumt. Warum, darüber wurde bereits berichtet.


Uups schon da?

01.07.2021

Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb sagt im Kleine Zeitung Interview: 

 

"Zumindest können wir nicht mehr sagen: Das ist eh weit weg, ..."


Ist eh weit weg ... aber wie lange noch?

29.06.2021

orf.at
orf.at

Nachtrag: Betrifft Stattegg nicht ...

25.06.2021

Kleine Zeitung 25.06.2021
Kleine Zeitung 25.06.2021

So sieht die Zukunft aus, die Stattegg laut ÖVP nicht betrifft. Bodenversiegelung, Klima? Alles weit weg ...

 

Sind die Grünen wirklich nur unverbesserliche Alarmisten?

Oder ist die ÖVP dabei das Haus auszumalen während das Dach schon brennt?