Erlebniswelt Artenvielfalt

Samstag 22.05. 10:00-20:00, Landhaushof Herrengasse 16

19.05.2021

Letztes Jahr hat der Stattegger Heli Kammerer den steirischen Wiesenpreis gewonnen für die artenreichste Wiese in der Steiermark.

Und jetzt kommen Wald und Wiese in die Stadt. 

 

Bei uns in der Steiermark sind bereits bis zur Hälfte aller heimischen Arten bedroht. Auch Storch, Haselmaus und wilde Orchideen direkt vor unserer Haustür brauchen Schutz. Dafür soll die Ausstellung im Ladhaushof ein Zeichen setzen.

 

Nachdem die Installation im Hof des Landhauses aufgebaut wird, ist auch genügend Platz für ausreichend Abstand vorhanden. Bitte nicht auf eine FFP2-Maske vergessen!


In der ÖVP bleibt alles in der Familie

EK, 29.04.2021

„Überhaupt keinen Einfluss“ auf sein Engagement um Beibehaltung der Arbeitsplätze bei MAN Steyr habe es, dass seine Frau eine berufliche Funktion im MAN-Konzern habe, sagte Kocher

(news@orf.at 22.04.2021)

 

"Meine Frau ist im Hauptwerk in München Hauptabteilungsleiterin im Vertrieb, hat also überhaupt nichts mit Standortentscheidungen zu tun."

(Krone 11.04.2021)


Was dem "Arbeitsminister" gefällt

EK, 25.04.2021

Like des Arbeitsministers vom 17. April
Like des Arbeitsministers vom 17. April

Unser "Arbeitsminister" liked einen tweet, der die Schließung von MAN Steyr damit rechtfertigt, dass der Konzern woanders halt noch mehr Gewinn machen kann.

 

Ein türkiser Arbeitsminister ist  offensichtlich ein Widerspruch in sich selbst. 

Auch hier zeigt sich die Bedeutung des grünen Korrektivs in der Regierung ... aber nicht nur.

 

Die soziale Frage ist keine politische Kategorie im konservativen Weltbild. Wenn die SPÖ sich auflöst (0 Mandate in Stattegg) bleiben die Grünen die einzigen, welche noch für soziale Gerechtigkeit eintreten.  


Rekord: Am Montag 15.2. 18:00 haben 11(!) Personen am online Stammtisch der Grünen Stattegg teilgenommen. Wir danken für das rege Interesse und die interessanten Diskussionsbeiträge.



Steiermark im "Impf-Winterschlaf"

EK, 02.02.2021 (Update 04.02.)

Die Steiermark hat nur die Hälfte der bestellten Impfdosen abgeholt, und davon nur die Hälfte verimpft. Kein anderes Bundesland kann es mit der Impf-Trägheit unserer Landesregierung aufnehmen. Warum ist das so? 

 

Der ORF erklärt einen Tag nach der Veröffentlichung dieser Zahlen (offenbar hat das doch viele Leser irritiert) auf https://orf.at/stories/3200054/ warum es zu so deutlichen Unterschieden kommen kann, und dass die Zahlen eigentlich nicht vergleichbar sind ... 

Grafik: ORF.at/corona

Quelle: BMSGPK.

Hinweis: Impfungen werden nach Wohnort der Geimpften erfasst. Deshalb können in einem Gebiet mehr Geimpfte als ausgelieferte Dosen gezählt werden.


Neujahrsgedicht von Michael Köhlmeier

EK, 04.01.2021

Es sitzt ein Mann im Kanzleramt,

der hat ein Herz aus Stein.

Er möchte gern ein Großer sein

und ist erbärmlich klein.

 

Minister flüstern ihm ins Ohr,

dass er der Größte sei,

wenn er kein bisschen Mitleid zeigt,

denn Mitleid sei Geschrei.

 

Es leben auf der Insel weit

viel hundert Kinder klein,

die möchten gern ein warmes Bett

und ohne Ratten sein.

Sag nur ein Wort, du großer Mann

im fernen Kanzleramt:

Ein „Ja“ heißt: Ihr dürft glücklich sein,

ein „Nein“: Ihr seid verdammt.

 

Es sitzt ein Mann im Kanzleramt,

der hat ein Herz aus Stein.

Er möchte gern der Größte sein

und darum sagt er: „Nein!“



Der teure Aktionismus des Kanzlers

... nimmt die Grünen in Geiselhaft

EK, 13.12.2020

Warum der Kanzler welche Maßnahmen setzt weiß sowieso niemand mehr, außer natürlich sein engster Beraterkreis für Medien und Parteistrategie. Auch die Bevölkerung lässt sich nicht mehr durch seine Blendgranaten hinters Licht führen wie die Teilnahme am "Massen"-Test zeigt.

 

Natürlich wäre es großartig wenn wir die gesamte Bevölkerung alle drei Tage testen könnten, wie das in manchen Bereichen absolut richtig auch gemacht wird (Krankenhäuser, Rotes Kreuz). Solange das allerdings für die gesamte Bevölkerung nicht möglich ist, sollten wir uns auf die Zielgruppen konzentrieren, wo das noch nicht so klappt (Pflegeheime, Schulen, ...). 

 

Leider müssen die Grünen als kleiner Koalitionspartner bei all dem teuren Massen-Aktionismus mitziehen um die Regierung nicht zu sprengen. Unter dem Motto "Wenn wir schon so viel Geld beim Fenster rauswerfen, dann gehen wir wenigstens hin" versuchen die Grünen noch das Beste aus der Test-Situation zu machen.

 

Kanzler-Credo: "Jeder Positive, den wir finden, ist es wert." Leider stimmt das nicht, weil kaum Infizierte gefunden werden.

 

Die Frage ist warum die Prävalenzstudie der Statistik Austria in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien auf ca. 3,1% Infizierte in der Bevölkerung kommt, und der Massentest findet nur 0,2%-0,4%(?) Gehen die Positiven nicht testen?

 

Wäre der Massentest repräsentativ, würde das bedeuten, dass die Antigentests die meisten positiven Personen übersehen, nämlich mindestens 2,7% von 3,1% (87%). So schlechte Tests gibt es nicht.

 

Die Regierungskommunikation hat nur die Menschen erreicht, welche sich an alle Regeln halten. Diese gehen auch testen, sind aber kaum infiziert (Abstand, Maske, Hände waschen). 

 

Die Statistik Austria hat eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung gezogen, und damit ein Abbild der Gesamtbevölkerung untersucht. Von dieser gehen aber zu viele nicht zum Testen ...  

 

Kein Geld für Contact-Tracing, kein Geld für die Pflegeheime (Landesaufgabe), aber Millionen für die Politshow, die dazu führen wird, dass Personen mit negativem Testergebnis dieses als Freibrief fürs Feiern nehmen werden. 

 

Dazu tragen aber auch Medien bei, die den Leuten erklären, dass es keine falsch negativen Ergebnisse gibt (Kleine Zeitung (Graz), 11.12.2020, S.27 Letzter Satz: "Falsch negativ" gibt es nicht.).

 

Natürlich gibt es Infizierte mit negativem Testergebnis, nur erhalten Personen mit negativem Antigentest danach keinen PCR-Test zur Abklärung. Also sind sie Corona-unsichtbar.

 

Während die Epidemiologen, Virologen, Modellrechner seit Monaten predigen, dass das Contact-Tracing nicht aufgegeben werden darf, weil das die sicherste Methode ist um herauszufinden wer, wo, von wem infiziert ist, kauft der Bundeskanzler Massentests; Im Wissen, dass die Slowaken bereits gelernt haben, dass das zu nichts führt. 

 

Schlimm für Österreich, schlimm für die Grünen, schlimm für Rudolf Anschober, der versucht das Land durch die Krise zu manövrieren, trotz des Bundeskanzlers.



Stattegg hilft - Gemeinde-einkaufsdienst!

05.11.2020

Wer in Zeiten der Corona-Krise Unterstützung bei den notwendigen Besorgungen des täglichen Lebens braucht, bekommt von der Gemeinde Stattegg ab sofort (5.11.2020) wieder Hilfe:

 

Sie wollen sich nicht durch soziale Kontakte wie z. B. Einkaufen gefährden, dann gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

 

Rufen Sie zwischen 8:00 und 12:00 Uhr im Gemeindeamt unter 0316/69 11 36-21 an und bestellen Sie Ihren Bedarf.

Die Zustellung erfolgt dann nachmittags, am selben Tag.

Rezeptscheine werden abgeholt und Medikamente am nächsten Tag zugestellt.

 

Sie wollen helfen und uns bei diesem Service unterstützen?

Dann melden Sie sich bitte im Gemeindeamt unter 0316/69 11 36 oder tragen sich auf Doodle ein.



der Landeshauptmann will ins Wohnzimmer

LH Schützenhöfer (ÖVP) hat eine völlig überflüssige Debatte losgetreten

27.10. 2020

Für bestimmte Fälle, für bestimmte Zeiten“ forderte er einen „verfassungsrechtlich gangbaren Weg“, um bei Verstößen auch im Privatbereich eingreifen zu können. Die Grünen lehnen ein derartiges Ansinnen strikt ab, wie auch SPÖ, Neos und FPÖ. Die Bundes-ÖVP schweigt ... aus Scham?



Kanaltragödie Stattegg

Bald 10 Jahre und kein bisschen sauber

Juni 2020

Wenn es stark regnet (1 v.o.n.u.) - Geht der Kanal über (2) - Nach dem Regen vertrocknen die Fäkalien auf der Wiese (3) - Heute liegt der Kanaldeckel unter dem Acker (4)
Wenn es stark regnet (1 v.o.n.u.) - Geht der Kanal über (2) - Nach dem Regen vertrocknen die Fäkalien auf der Wiese (3) - Heute liegt der Kanaldeckel unter dem Acker (4)

Baubeginn: 1989, Bauart: Trennkanalsystem

Schon bei der Planung war das damit beauftragte Büro seinerzeit überfordert. Begründung: Man hat einige Meter vor der Übergabestelle an das Grazer Netz im Ortsteil Mühl zwei ankommende Hauptleitungen im rechten Winkel zusammengeführt.

 

Daher kam es nach Inbetriebnahme schon bald zu den ersten Wasseraustritten bei den Kanaldeckeln auf dem Wiesengrundstück Klamminger/Hierzmann, Stattegger Straße.

 

Erste Maßnahmen seitens der GM und dem Planer:

Verschraubung der Kanaldeckel und Einbau von Rückstauklappen bei den  vier betroffen Hausanschlüssen.

 

Da in den laufenden Jahren immer mehr Ortsteile an das Kanalnetz angeschlossen wurden, kam es bei Starkregen auch immer öfter zu  Wasseraustritten und auch zu Austritten von Fäkalien in den angrenzenden Gartenanlagen.

 

Maßnahmen: In erster Linie wurde beschwichtigt, aber es wurden wieder Kanaldeckel verschraubt und weitere Rückstauklappen eingebaut.

 

Soweit zur Chronologie bis 2012

 

Von da an hat man seitens der GM zwar gewusst, dass es hier Handlungsbedarf  gibt, hat aber versucht, sich mit kleineren Maßnahmen, wie z.B. Befahren mit einer Kamera oder an die „große Glocke“ gehängte Reparaturmaßnahmen (die ohnehin notwendig waren) oder Herausreden wie „ein Kanal kann schon einmal übergehen“, über die wahren Probleme zu schwindeln.

 

2014 veröffentlichte die GM eine Studie, die von einem ehemaligen Angestellten des seinerzeitigen Planungsbüros, der heute für die GM für Wasser und Kanal zuständig ist, verfasst wurde.

Aus dieser Studie geht hervor, dass jährlich 55 000 m³ (in Würfelform ca. 38x38x38 Meter) Fremdwasser in den Kanal gelangen. Der Rest ergießt sich in abwechselnder Reihenfolge auf die südlichsten Grundstücke und Gärten von Stattegg.

 

Seit 2014 ist das Reparaturprogramm der GM auf Sparschiene .

Der letzte Kanalschacht vor dem Andritzbach ist undicht und so geht ein Teil der Übermenge bei Starkregen gleich in den Bach. Beim letzten Starkregen wurde ein zusätzlicher Kanalschacht in diesem sensiblen Bereich stark beschädigt. Die Verantwortlichen der GM wurden von GR Helmuth Binder am 13.6.2018 per Mail darauf aufmerksam gemacht. Reaktion gab es wie immer keine.

Auffällig ist, dass in dem genannten Bereich die Wiese immer sehr tief und nass ist. So liegt der Verdacht nahe, dass hier der Kanalstrang mehr als undicht ist.

In der letzen GM-Zeitung wird berichtet, dass die ersten Haushalte im Ortsteil Rannach an das Kanalnetz angeschlossen werden ...

 

Ich bin daher der Meinung, dass hier dringender Handlungsbedarf nötig ist, dass die Altlasten in Angriff  zu nehmen sind und somit der Kanalabschnitt vor der Übergabestelle nach Graz zu generalsanieren ist.

Aus Gründen der Umwelt, Gesundheit und aus hygienischer Sicht muss dieser unhaltbare Zustand sofort beseitigt werden.

 

Weiters müsste auch untersucht werden, wieweit das Erdreich in diesem sensiblen Bereich schon von Schadstoffen kontaminiert ist, da das Wasser des  Andritzbaches bei normalem Wetter auch im Bereich des Weinzödler Wasserwerkes (einsickert) zur Verwendung kommt.

 

 

Helmuth Binder, GR


Am "Stattegger Radweg"

Situationen aus 20(!) Minuten Beobachtung

Mai 2020

Diese Bilder wurden am 16. Mai innerhalb von 20 Minuten an einer neuralgischen Stelle des Radweges aufgenommen. Da hier der Radweg plötzlich endet muss die Strasse gequert werden, um den Weg nach Stattegg fortsetzen zu können.

Das Rad neu erfinden?

Schon öfter hat Friedrich Frühwirth auf die Probleme der Radfahrer in und um Graz hingewiesen.
Schon öfter hat Friedrich Frühwirth auf die Probleme der Radfahrer in und um Graz hingewiesen.

Nicht nötig, wenn es um einen  Radweg von Stattegg nach Oberandritz geht. Allerdings muss das bestehende Flickwerk vernünftig bereinigt werden, um dem Ruf der Mountainbike-Gemeinde Stattegg gerecht zu werden.

 

Seriöse Verhandlungen mit Grundstückseigentümern sollten eine Verbreiterung des Radwegs ab dem Gemeindeparkplatz ermöglichen, da dieser zurzeit für sich begegnende Radfahrer*innen einfach zu schmal ist. Ebenso wäre eine Asphaltierung des Abschnitts entlang des Rückhaltebeckens dringend nötig. Da es genügend Radfahrer aus dem Wohnbereich Richtung Fuß der Leber gibt, wäre eine Weiterführung des Radweges auch in diese Richtung erforderlich.

 

Eine gefahrlose Querung im Bereich des Dorfplatzes sollte durch Parallelführung mit einem Schutzweg erfolgen. Noch besser aber, man verlegt den Radweg, der vom Gemeindeamt stadtwärts führt, zur Gänze auf die linke Seite und verbreitert die Straße nach rechts auf den bestehenden Radweg. Ein auf Grund der Bebauung notwendiger leichter Schwenk der gesamten Fahrbahn nach rechts unmittelbar nach der Ordination Freigassner würde außerdem in diesem sensiblen Bereich eine Temporeduktion auf der Straße zur Folge haben.

 

Diese linksseitige Trassenführung wäre bis zum Brunnenweg sinnvoll. Denn am Ende des nach links abzweigenden kurzen Brunnenwegs beginnt ohnehin ein markierter Radweg entlang des Andritzbaches. Dieser Radweg mündet dann in den Mühlenweg.

 

Für die Fortsetzung dieser Streckenführung ab der Gemeindegrenze sollte dann mit den Verantwortlichen der Stadt Graz intensiv verhandelt werden, da diese eine Entlastung des PKW-Verkehrs durch mit dem Fahrrad einpendelnde Stattegger vermutlich begrüßen würden. Machbar wäre eine Errichtung eines Radweges entlang des Andritzbaches mit einer Einmündung in den Strasserhofweg, womit eine Anbindung an die Radroute Richtung Zentrum entlang des Ursprungwegs gegeben wäre.

 

-> Beitrag in der Kleinen Zeitung