Bus-Update - 1. Schulwoche

Vorläufige Abfahrtszeiten für die 1. Schulwoche vom Andritzer Hauptplatz

10.09.2021

Schulbus-Chauffeuse Leyla Oguzhan
Schulbus-Chauffeuse Leyla Oguzhan

Liebe SchülerInnen und Eltern,

anbei folgende vorläufige Abfahrtszeiten für die 1. Schulwoche vom Andritzer Hauptplatz, die sobald wie möglich angepasst bzw. erweitert werden:

  • Mo: 11.00 Uhr
  • Di: 11.00 Uhr 
  • Mi: 14.15 Uhr
  • Do: 14.15 Uhr
  • Fr: 14.45 

Bitte um Bekanntgabe der gewünschten Abfahrtszeiten sobald die Stundenpläne fixiert sind!

 

Für Abfahrten um 16.30 Uhr gibt es derzeit noch zu wenige Anmeldungen, das wird sich aber sicherlich ganz schnell ändern. Damit eine Fahrt zustande kommt sind 5 Kinder erforderlich.

 

Wie schon letztes Jahr bitte ich wieder im Sinne der Allgemeinheit um Solidarität um zeitliche Kompromisse und Zugeständnisse, wenn es um Wartezeiten geht. Hier auf einen Nenner zu kommen bei so vielen unterschiedlichen Stundenplänen und Bedürfnissen ist wirklich nicht leicht. Wenn wir uns aber alle bewusst sind, wie wertvoll diese Fahrten sind und dass diese auch absolut keine Selbstverständlichkeit darstellen, dann sollte es uns leichter fallen, an einem Strang zu ziehen!

 

Vielen Dank für euer Entgegenkommen und uns allen einen guten Start ins neue Schuljahr!

 

Cornelia Desimini

 

Anmeldungen bzw. Änderungen unter cornelia.desimini@gruene.at oder 06505656166

 

Gemeinderatssitzung

Do 16.09.2021 19:00, Mehrzwecksaal,  Statteggerstrasse 195, Stattegg


Klimaticket

Mit 588 Euro im Jahr kommst du öffentlich durch die ganze Steiermark, um 1.095 Euro sogar durch ganz Österreich. 

Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler
Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler


Statteggerin Simone Sill schreibt Geschichte im Damenbasketball

3x3-Damen besiegen die USA und holen Silber in Montreal

06.09.2021

Simone Sill entzaubert die Amerikanerinnen
Simone Sill entzaubert die Amerikanerinnen

„Ich muss ehrlicherweise sagen: Ich bin etwas sprachlos“, kommentierte Teamchef Stano Stelzhammer den historischen Erfolg des österreichischen Damenteams in Montreal.

 

Beim World Tour Turnier in Montreal (CAN) konnten die Österreicherinnen die "Weltmacht" USA im Halbfinale sensationell schlagen (17:15), wobei besonders Simone Sill den Amerikanerinnen das Leben schwer machte. Im Finale unterlagen die Damen den Spanierinnen erst in der letzten Sekunde (15:18). Aber es fühlte sich an wie ein Sieg!

 


Bus-Marathon Schritt 4

Auch die Stadt Graz steht dem Projekt positiv gegenüber

02.09.2021

GR Karl Dreisiebner, Projektbetreiberin  Conny Desimini und LTAbg Alex Pinter bei Wahlkampfauftakt in Graz
GR Karl Dreisiebner, Projektbetreiberin Conny Desimini und LTAbg Alex Pinter bei Wahlkampfauftakt in Graz

Conny Desimini und Alex Pinter haben nun auch einen Termin bei der Stadt Graz absolviert. Sie waren im Gespräch mit Finanzstadtrat Günter Riegler und Holding Graz Chef Wolfgang Malik. Beide stehen dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber.

 

In einer nächsten Etappe soll bei einem Treffen mit allen  betroffenen Bürgermeistern (Stattegg, St. Radegund, Weinitzen, Graz), Vertretern des Zentralraums, dem Busunternehmen Watzke sowie den Bezirks- und Landesvertretern der Grünen das weitere Vorgehen in Richtung Umsetzung der Linie 47 NEU konkretisiert werden. Bravo Conny!


Impfen bringt's

Impfstrasse beim Dorffest?

02.09.2021

Die Grafiken (orf.at) zeigen deutlich, dass sich die rasante Entwicklung der Inzidenz in erster Linie auf die nicht vollständig geimpfte Bevölkerung stützt. Nachdem Stattegg einige Möglichkeiten für ein terminfreies Impfangebot bereits verpasst hat (Sommerkino, Klangwolke, 2x Dämmerschoppen), könnte doch am 2. und 3. Oktober im Rahmen des Dorffrühstücks und Dorffests eine Impfstation eingerichtet werden. (Vielleicht geht es dann für manche schon um den 3. Stich)

 

Stattegg liegt zwar mittlerweile mit 66% vollimmunisierter Einwohner im Spitzenfeld der Steiermark. Aber um alle Einwohner schützen zu können müssen wir einen Wert jenseits der 80% erreichen (Robert-Koch-Institut). 


EU 70% Vollimmunisierte : Österreich 58% (?)

Was ist aus der Impf-Kampagne geworden?

31.08.2021

Ursula von der Leyen berichtet auf Twitter über den Meilenstein von 70% vollimmunisierten Erwachsenen in der EU. Warum sind es in Österreich nur 58%? Weil sich die 58% auf die Gesamtbevölkerung beziehen.

 

Leider veröffentlicht weder die Statistik Austria oder das Gesundheitsministerium noch die EU selbst länderspezifische Daten zur Gruppe der Erwachsenen.

Die impfbare Bevölkerung in Österreich (ab 12 Jahren) liegt bei ca. 7.9 Millionen. Davon sind bereits 5.2 Millionen geimpft, das sind 66%. Für Erwachsene dürfte der Anteil noch höher liegen.

 

Gesundheitsminister Mückstein versuchte sein Bestes und veranstaltete eine Mini-Kampagne auf Youtube wo er in 10 Sprachen zum Impfen aufruft. 

 

Aber was ist aus der Kampagne im Frühjahr geworden? Prominente wie Jazz Gitti, Herbert Prohaska, Hans Krankl, Michael Häupl und Erwin Pröll setzten sich für das Impfen ein und wir hatten gar nicht genug Impfstoff um alle zu impfen. Jetzt haben wir genug Impfstoff, die Impfskeptiker werden immer lauter und die Kampagne?

 

"Das Bundeskanzleramt hat Mitte Juli dem Roten Kreuz die Infokampagne 'Österreich impft' entrissen. Seitdem passiert hier gar nichts mehr", kritisieren Beobachter aus dem Gesundheitsbereich.

 

Scharia-Verbot,  keine Afghanen nach Österreich und der Grenzzaun in Belarus beschäftigen den Bundeskanzler. 

 

Inzwischen läuft das Impfen in Stattegg (66% Vollimmunisiert) weit über dem Österreich-Schnitt, dank Fr. Dr. Claudia Nemetz (Brunnenstr. 6), Dr. Michael Wendler (St. Veiter Str. 32) und auch Dr. Georg Kogler (Weinitzenstraße 80).

Vielen Dank!

 


Stattegg ist gerüstet für den nächsten Starkregen

Eine Studie belegt, dass die Stattegger Rückhaltebecken nicht nur Andritz schützen, sondern auch die Gemeinde selbst

15.08.2021

Detailbild aus der Arbeit Hoyer über Zuflüsse im Bereich Falschgraben
Detailbild aus der Arbeit Hoyer über Zuflüsse im Bereich Falschgraben

Stattegg hat das einzigartige Glück, dass die Hochwasserfrage für das Gemeindegebiet durch eine wissenschaftliche Untersuchung geklärt wurde. DI Erik Hoyer hat im Jahr 2017 eine Masterarbeit zum Thema "Hochwasserschutz in Stattegg" vorgelegt und damit sein Studium Geotechnical and Hydraulic Engineering an der TU Graz abgeschlossen. In dieser Arbeit wird jeder Graben und jede Furche, die bei Regen Wasser führen kann, im Gemeindegebiet berücksichtigt. Entsprechend detailliert sind auch die Ergebnisse. Die Arbeit wird unten als Download zur 'Verfügung gestellt.

 

Beim letzten Starkregen am 30.07. haben sich in Andritz noch nie gesehene Szenarien abgespielt. Strassen verwandelten sich in Bäche und führten Geröll mit sich, das tagelang wieder beseitigt werden musste. Noch nie hatte es in Andritz in so kurzer Zeit so viel Niederschlag gegeben.

 

Es erhebt sich die Frage: Wie konnte das passieren wenn doch zwei große Rückhaltebecken für Andritz in Stattegg gebaut wurden? Sind die Staueinstellungen nicht mehr zeitgemäß? Sind die Becken unterdimensioniert? 

 

DI Hoyer erklärt, dass die beiden Rückhaltebecken Höllbach und Andritzbach zwar ursprünglich für 100-jährliche Hochwasser geplant waren, aber letztlich für 150-jährliche Hochwasser dimensioniert und gebaut wurden. Die Durchlaufmengen sind genau auf das für den Andritzbach maximal verkraftbare Maß ausgelegt, daher ist Stattegg am 30.07. auch nicht untergegangen. Die Wassermassen, die Andritz versenkten kamen von weiter unten, wo es noch viele Möglichkeiten des seitlichen Zulaufs für den Andritzbach gibt (z.B. Nistlgraben, Frauenloch). 

 

 

Der Falkenwegbach beispielsweise existiert gar nicht, außer es kommt zu einem Starkregen. Dann verwandelt sich der Weg in einen Bach, der direkt in das Therapiezentrum Andritz hineinstürzt, inklusive Schotter und Geröll.

Auch der Gabriachbach ist ein wichtiger Zubringer für den Andritzbach. Dieser hat auch eine Stauvorrichtung, allerdings war sie diesmal überfordert. Der Pegelstand, der auf der Katastrophenschutzseite der Stadt Graz eingesehen werden kann, zeigte Alarmstufe Rot, also die Stauvorrichtung ist überlastet.

 

Die Pegelstände der Rückhaltebecken Höllbach und Andritzbach zeigten nichts dergleichen. Das Andritzbachbecken "reagierte" gar nicht (Durchlassmenge 10,5 m³/s) und das Höllbachbecken zeigte einen Pegelanstieg von 2m (Durchlassmenge 0,4 m³/s). Laut DI Hoyer kann das Höllbachbecken bis zu einer Höhe von 8-9m aufstauen.

 

Laut Wetterstation von Hr. Jarz kam am 30.7. innerhalb von 4 Stunden 55 l/m² in Stattegg Hub herunter. In Andritz waren es 172 l/m² innerhalb von 4 bis 6 Stunden, was einem 300-jährlichen Starkregenereignis entspricht.

 

Vor allem das Höllbachbecken dämpft die Wassermengen auch schon bei geringen Regenereignissen und schützt damit nicht nur Andritz sondern auch das Stattegger Gemeindegebiet im Einflussbereich das Andritzbach.

 

Wasseraustritt aus dem Kanal im Bereich Mühl
Wasseraustritt aus dem Kanal im Bereich Mühl

Dennoch verursacht der Regen auch in Stattegg immer wieder unangenehme Situationen. Auch diesmal war die Kanalisation überfordert und das Abwasser sprudelte in Mühl munter aus dem Deckel inklusive Toilettenpapier.

 

Das Kanalnetz ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Auch in der Arbeit Hoyer wird darauf hingewiesen, dass noch nicht alle Risse und Löcher repariert oder wenigstens gefunden wurden. Bei Regen fließen über diese Öffnungen ungeplante Zusatzwässer ins Kanalsystem, die nach Übergabe in die Kanalisation Graz von der Gemeinde bezahlt werden müssen. Im Jahr 2014 wurden die Stattegger Haushalte über die öffentliche Leitung mit 115.000 m³ Trinkwasser versorgt, allerdings wurden über das Kanalnetz an die Holding Graz 170.000 m³ Abwasser übergeben. Der Überschuss sind Oberflächenwässer, die ins Kanalnetz gelangen anstatt über Bäche abgeführt zu werden oder zu versickern. Im Jahr 2014 bedeutete dies Mehrkosten von € 58.850,- (€ 1,07/m³).

 

Stattegg ist also vorbereitet auf den nächsten Starkregen, nur sein Kanalnetz ist es nicht


Download
DI Erick Hoyer: Hochwasserschutz in Stattegg. 2017
701053_hoyer_erik_georg_2017.pdf
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Soll Werner Kogler die Sachwalterschaft für Kurz und Nehammer beantragen?

Der Innenminister will weiter nach Afghanistan abschieben, obwohl die Flugzeuge dort nicht landen können?

EK, 14.08.2021

Höchste Zeit für neue Wege - Kann Werner Kogler die NVP zur Vernunft bringen?
Höchste Zeit für neue Wege - Kann Werner Kogler die NVP zur Vernunft bringen?

Mittlerweile haben auch Frankreich, Dänemark und Deutschland Abschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt.

 

Nur Kurz und Nehammer halten am jetzt schon absurden Ansinnen fest Menschen nach Afghanistan rückzuführen.

 

Absurd weil US-Präsident Biden die Türkei ersucht hat wenigstens den Flughafen von Kabul zu sichern, was aus Sicht der Taliban eher ein "frommer" Wunsch ist.

 

Absurd auch weil die Regierung in Kabul angekündigt hat, dass sie keine rückgeführten Personen aufnehmen werden.

 

Absurd weil die zuständige Grenzschutzagentur Frontex keine Flüge organisiert und der Innenminister nun nationale (!) Charterflüge organisieren will. Österreichische Piloten und Begleitpersonal zum Abschuss freigegeben?

 

Vizekanzler Werner Kogler sagt dazu: „Es ist faktisch nicht möglich, weil es für die Flieger gar keine Landeerlaubnis in Afghanistan gibt“

 

Was soll das also? Kurz und Nehammer zeigen der Welt, dass Österreich das härteste Land unter der Sonne ist ... oder das dümmste? Glauben der Kanzler und sein Innenminister wirklich, dass die Bevölkerung ihr Schmierentheater nicht durchschaut? Auch die FPÖ spricht schon vom “Bluff der Türkisen” - Ein Bluff mit Menschenleben?

 

Was bleibt dem grünen Koalitionspartner in dieser Situation? Der Gang zum Pflegschaftsgericht? Oder sollten das nicht endlich die letzten christlich-sozialen Familienmitglieder übernehmen?   


Ist Schilda unsere Partnerstadt?

Die neue tim-Bushaltestelle am Dorfplatz mutet als Schildbürgerstreich an

06.08.2021

Das neue Bus-Wartehäuschen am Dorfplatz mit Fahrrad-Abstellplatz und Aufpumpstation war offensichtlich als  Umstieg-Station vom Fahrrad auf ein tim-Auto am Gemeindeparkplatz geplant, aber nicht als Bushaltestelle. Wie sonst konnte die zentrale Anforderung einer Bushaltestelle so daneben gehen? 

 

Wartende Fahrgäste blicken entgegen der Richtung aus der der Bus kommt in Richtung Graz. Im Rücken der Sitzbank verhindert eine Sprossenwand eine klare Sicht von außen ins Wartehäuschen.

 

Die Wartenden sehen also nicht wenn der Bus kommt, und der Busfahrer sieht nicht ob sich jemand im Wartebereich befindet. Die Bürger von Schilda hätten es genau so gemacht. Und so wie sie das Sonnenlicht mit Eimern ins Rathaus geschüttet haben (Sie hatten die Fenster vergessen), so wurde am Wartehäuschen ein "Rückspiegel" für die Gäste montiert, um den kommenden Bus doch noch sehen zu können, ohne Kopfdrehung nach Uhu-Manier.

 

Nach einigen Unmutsäußerungen der Stattegger Bürger wie auch von verschiedenen GVB-Busfahrern warten wir nun auf die Bereinigung der Misere. Und natürlich würde uns interessieren wieviel wir für die architektonische Meisterleistung an wen bezahlt haben. 

Die Reparatur fällt wohl noch in die Gewährleistungsperiode und ist bestimmt kostenlos.

 

Übrigens tim steht für "täglich. intelligent. mobil."

 

Das Video unten zeigt, dass der Busfahrer zu keinem Zeitpunkt erkennen kann, ob sich Leute im Wartehäuschen befinden, bevor direkt dran vorbei fährt.


ORF.at (06.08.2021)
ORF.at (06.08.2021)

Kurz und Nehammer spielen das Lied vom Tod

War die Abschiebung nach Afghanistan ernst gemeint oder nur geschmacklose Show?

05.08.2021

Foto von Paolo Sandionigi von Pexels
Foto von Paolo Sandionigi von Pexels

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) untersagte die vom Innenministerium geplante Abschiebung nach Afghanistan. Allerdings hat die Justizministerin Alma Zadić schon vor Wochen angeregt solche Abschiebungen aufgrund der politischen Situation in Afghanistan neu zu evaluieren aber auch wegen einer Studie, die zeigte, dass Rückkehrer aus dem Westen in Afghanistan am Leben bedroht sind.

 

Den Bundeskanzler und seinen Innenminister beeindruckt das wenig. Und obwohl sie wussten, dass sie mit dieser Abschiebung am EGMR nicht vorbei kommen werden, haben sie versucht das Projekt durchzuziehen. Offenbar sollte hier eine Politshow der niedrigsten Kategorie veranstaltet werden. Das Spiel mit dem Leben der von der Abschiebung betroffenen Menschen ist gerade gut genug im Kampf mit der FPÖ um den rechten Rand.

 

Hier zeigt sich die Bedeutung einer grünen RegierungsbeteiligungJustizministerin Alma Zadić war von Anfang an auf Linie mit dem EGMR. Dadurch wird der internationale Eindruck einer totalen Orbanisierung des Landes verhindert. Man will sich gar nicht vorstellen, was alles in einer türkischblauen* Regierung möglich wäre.

 

Übrigens hat der EGMR den Kanzler und seinen Innenminister gefragt wie sie denn die Abschiebung hätten abwickeln wollen nachdem Afghanistan vor einiger Zeit um einen vorläufigen Rückführungsstopp bei der EU ersucht hat und entsprechend keine Rückkehrer aufnehmen würde. Abwerfen ist ja wohl keine Option. 

 

*in Anlehnung an Armin Thurnher (Falter)


Ist Kurz als Spitzenpolitiker noch tragbar?

Können VP-Politiker, die sich am Kanzler orientieren noch im Sinne der Bevölkerung handeln?

28.07.2021

Foto von Jan Židlický von Pexels
Foto von Jan Židlický von Pexels

Der Bundeskanzler wird mittlerweile schon von Universitätsprofessoren zurechtgewiesen, ebenso wie von der EU-Spitze.

Versucht er mit seinen befremdlichen Äußerungen den ewig gestrigen rechten Wählerrand zu erreichen oder glaubt er schon selber was er sagt? 

Beides ist bedenklich, von den Auswirkungen auf das internationale Ansehen des Landes ganz abgesehen.

 

Neuerlich warnen knapp 14.000 Forscher  vor vor dem „Klimanotfall“ und fordern eine deutliche Änderung unseres Lebensstils im Sinne von "Auf Verzichtbares verzichten" (Bericht auf ORF.at).

 

Für Kommunalpolitiker wird es immer schwieriger Sachpolitik in ihrer Gemeinde zu betreiben und gleichzeitig türkis auf Linie zu bleiben. Ebenso wird die Zusammenarbeit der anderen Fraktionen mit solchen zur Schizophrenie gedrängten Amtsträgern auf Landes- und Gemeindeebene immer schwieriger. 

 

Wie kann z.B. der Bürgermeister von Stattegg die Bodenpetition unterschreiben wenn sein Parteichef behauptet das sei der Weg zurück in die Steinzeit? Wie können vom Landeshauptmann abwärts die VP-Politiker vernünftige,  international anerkannte Sachpolitik betreiben und sie gleichzeitig ablehnen?

 

Vielleicht ist es an der Zeit das türkise (Superman)Cape abzulegen und wieder in den schwarzen Rock zu schlüpfen.


"Wie bitte?"

Ehem. TU-Graz Rektor liest dem Bundeskanzler die Leviten

27.07.2021

Hans Sünkel, langjähriger Rektor der TU Graz und ehem. Vorsitzender der Universitätenkonferenz , ORF.at
Hans Sünkel, langjähriger Rektor der TU Graz und ehem. Vorsitzender der Universitätenkonferenz , ORF.at

In einem offenen Brief in der Kleinen Zeitung ersucht der langjährige TU-Graz Rektor Hans Sünkel den Bundeskanzler um Klarstellung zu seinem Steinzeit-Sager.

 

„Und Sie, Herr Bundeskanzler, bezeichnen Verzicht salopp als ‚Weg zurück in die Steinzeit‘. Wie bitte?"

 

Er meint solche Aussagen können nur zu Stande kommen "in der Hitze des politischen wie auch hochsommerlichen Alltags ".

Also niemand der ganz bei Trost ist würde sowas sagen ...

 

"Verzicht auf Verzichtbares" sei das Gebot der Stunde:

  • Lebensmitteln, die den halben Erdball umrunden, bevor sie in unseren Mägen landen
  • die steigende Nachfrage nach energiehungrigen SUVs
  • Kreuzfahrten mit den fossilen, marinen Monstern
  • der schnelle vorweihnachtliche Shoppingtrip nach New York
  • der Flug zum Golfspielen nach Südafrika (Tiroler Adler?)
  • zum Heli-Skiing nach Kanada.

Vielleicht ist es Sünkel (und viele andere) mittlerweile schon Leid in einem Staatssystem Kurz seinen Beitrag leisten zu müssen.


Finanziert Stattegg die Hobbies vom Wiki-Chef?

Ist die Stattegger Kinderbetreuung durch Wiki alternativlos?

20.07.2021

Foto von cottonbro von Pexels
Foto von cottonbro von Pexels

Vor Jahren schon hat Altbürgermeister Zimmermann die Kinderbetreuung in Stattegg in die Hände von Wiki gelegt. Dass der (gemeinnützige) Verein eine Nähe zur ÖVP hat war da natürlich kein Nachteil.

 

Aber ist das heute noch immer die beste Lösung für unsere Gemeinde? Oder sollten wir einmal nachrechnen, ob es sich wirklich lohnt das Geld der Bürger in einen Verein zu investieren, der in finanzielle Malversationen in Millionenhöhe verwickelt ist (Artikel Kleine Zeitung)? 

 

Vielleicht könnte der Gemeindevorstand in der nächsten Ausgabe der Gemeindezeitung eine Gegenüberstellung veröffentlichen, die den Stattegger Bürgern transparent zeigt, was Wiki kostet und wieviel es die Gemeinde kosten würde wenn wir selbst Personal zur Kinderbetreuung anstellen würden.

 

Im Wahlkampf ging es viel um Transparenz (nicht nur bei der ÖVP), das wäre doch eine Gelegenheit. Historisch betrachtet mindestens so interessant wie die Herkunft des Stattegger Wappens.


Wie lange noch?

Die Bürgerliste kommuniziert per offenem Brief mit dem Koalitionspartner

20.07.2021

In ihrer aktuellen Aussendung bezeichnet die ÖVP das Leuchtturmprojekt der Bürgerliste, den Bildungscampus, als Marketing-Gag. Ein “entsprechendes Schulgebäude” tut's auch.

 

In einem offenen Brief an den GR LGF gf OPO der ÖVP Stattegg richtet die Bürgerliste aus, dass Schule und Bildung mehr als Wände mit Dach sind.

 

Kracht's nur im Gebälk oder ist das schon der Anfang vom Ende einer Zusammen-Arbeit, die immer wenig mit Zusammen zu tun hatte.