Finanziert Stattegg die Hobbies vom Wiki-Chef?

Ist die Stattegger Kinderbetreuung durch Wiki alternativlos?

20.07.2021

Foto von cottonbro von Pexels
Foto von cottonbro von Pexels

Vor Jahren schon hat Altbürgermeister Zimmermann die Kinderbetreuung in Stattegg in die Hände von Wiki gelegt. Dass der (gemeinnützige) Verein eine Nähe zur ÖVP hat war da natürlich kein Nachteil.

 

Aber ist das heute noch immer die beste Lösung für unsere Gemeinde? Oder sollten wir einmal nachrechnen, ob es sich wirklich lohnt das Geld der Bürger in einen Verein zu investieren, der in finanzielle Malversationen in Millionenhöhe verwickelt ist (Artikel Kleine Zeitung)? 

 

Vielleicht könnte der Gemeindevorstand in der nächsten Ausgabe der Gemeindezeitung eine Gegenüberstellung veröffentlichen, die den Stattegger Bürgern transparent zeigt, was Wiki kostet und wieviel es die Gemeinde kosten würde wenn wir selbst Personal zur Kinderbetreuung anstellen würden.

 

Im Wahlkampf ging es viel um Transparenz (nicht nur bei der ÖVP), das wäre doch eine Gelegenheit. Historisch betrachtet mindestens so interessant wie die Herkunft des Stattegger Wappens.


Wie lange noch?

Die Bürgerliste kommuniziert per offenem Brief mit dem Koalitionspartner

20.07.2021

In ihrer aktuellen Aussendung bezeichnet die ÖVP das Leuchtturmprojekt der Bürgerliste, den Bildungscampus, als Marketing-Gag. Ein “entsprechendes Schulgebäude” tut's auch.

 

In einem offenen Brief an den GR LGF gf OPO der ÖVP Stattegg richtet die Bürgerliste aus, dass Schule und Bildung mehr als Wände mit Dach sind.

 

Kracht's nur im Gebälk oder ist das schon der Anfang vom Ende einer Zusammen-Arbeit, die immer wenig mit Zusammen zu tun hatte.


Hätte Tarek Leitner die Boden-Petition unterschrieben?

11.07.2021

DerStandard, 11.07.2021

ORF Moderator & Buchautor Tarek Leitner (https://www.flickr.com/photos/figlhaus_wien/albums/72157690280073596)
ORF Moderator & Buchautor Tarek Leitner (https://www.flickr.com/photos/figlhaus_wien/albums/72157690280073596)

Der bekannte ORF-Moderator und Buchautor Tarek Leitner hat sich heute als Gastkommentator im Standard zum Thema Versiegelung des Landes zu Wort gemeldet. Ist unsere Landschaft wirklich bald weg?

 

Haben wir tatsächlich noch die Zeit Entscheidungen und Gemeinderatsbeschlüsse aufzuschieben? Das Präfix "Dringlichkeit" des Antrags zur Bodenpetition von Sabine Sill in der Gemeinderatssitzung vom 24.06. hatte wohl noch nie mehr reale Bedeutung. 

 

Was hindert die anderen Fraktionen im Gemeinderat sich klar für unsere Landschaft zu deklarieren? 

 

Ist Tarek Leitner auch nur einer dieser Alarmisten und Hysteriker?

In seinen Büchern "Mut zur Schönheit – Streitschrift gegen die Verschandelung Österreichs" (2012) und "Wo leben wir denn?" (2015) diskutiert er das worauf die Österreicher am meisten stolz sind: Unsere schöne Landschaft


DANKE für die Schulbusfahrten vom und zum Andritzer Hauptplatz über Kalkleiten!

11.07.2021

Leyla Oguzhan und ihr Arbeitsgerät
Leyla Oguzhan und ihr Arbeitsgerät

Im Namen aller SchülerInnen und Eltern entlang der ehemaligen Buslinie 47 bedanken wir uns beim Busunternehmen STL Schlegl ganz herzlich für die Schulbusfahrten laut Wunschfahrplan! Die seit November mehrmals täglich angebotenen Rückfahrten am Nachmittag haben unseren Alltag enorm erleichtert, den SchülerInnen Selbständigkeit ermöglicht und ineffiziente "Eltern-Taxifahrten" eingespart. 

 

Ein großes Danke an Leyla Oguzhan als eine der nettesten Busfahrerinnen überhaupt, die niemanden zurücklässt, die Kinder bei Regen bis vor die Haustür bringt und immer Verständnis für ein paar Notfall-Warteminuten bei Straßenbahn-Verspätungen hat :-)!

 

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die so notwendigen Schulbusfahrten im kommenden Schuljahr! 


Bodenschutz-Initiative nimmt Fahrt auf

Drei Gemeinden haben bereits einen Gemeinderatsbeschluss, Stattegg nicht

08.07.2021

Sandra Krautwaschl beim Lokalaugenschein in Eggersdorf mit VzBgmin Julia Reichart
Sandra Krautwaschl beim Lokalaugenschein in Eggersdorf mit VzBgmin Julia Reichart

Dass der Bodenschutz von überparteilichem Interesse ist, haben manche Gemeinden bereits verstanden. So unterstützen die Gemeinden

  • St. Radegund (Bgm Kogler, ÖVP)
  • Zeltweg (Bgm Reichhold, SPÖ) 
  • Eggersdorf (Bgm Pichler, ÖVP)

die Bodenschutzpetition per Gemeinderatsbeschluss.

 

Stattegg hat diese Möglichkeit im letzten Gemeinderat leider versäumt. Warum, darüber wurde bereits berichtet.


Bürgermeister-Gespräch Nummer 3

Auch der Bürgermeister von Weinitzen ist mit im Boot

08.07.2021

Conny Desimini aus Hohenberg war inzwischen auch schon beim Bürgermeister in Weinitzen:

 

Stattegg, Weinitzen, Sankt Radegund - alle GU-Gemeinden entlang einer künftig optimierten und bis nach Sankt Radegund geplanten Buslinie 47 ziehen an einem Strang und sprechen sich klar für den Ausbau des ÖV für Alltags- und Freizeitverkehr aus! 

Im Rahmen eines gemeindeübergreifenden Mobilitätskonzepts soll es für PendlerInnen und WochenendtouristInnen in Zukunft attraktive, an deren Bedürfnissen orientierte, nachhaltige Angebote geben. Das Pilotprojekt steht für Verkehrs- und Lärmentlastung sowie für den Erhalt von Lebensqualität im Ballungsraum Graz. 🚌 🌍💚

Danke für das positive Gespräch mit Bürgermeister Josef Neuhold und unserem grünen Gemeinderat Johannes Strohriegel!


Das ist der Erfolg der Europäischen Flüchtlingspolitik?

Keine Seenotrettung schreckt neue Flüchtlinge ab?

05.07.2021

05.07.2021 - ORF.AT

Dutzende Leichen vor Tunesiens Küste geborgen

Nach mehreren Bootsunglücken sind vor Tunesiens Küste 49 Leichen geborgen worden. Insgesamt sanken in den vergangenen fünf Tagen vier Boote in der Nähe der Stadt Sfax im Süden des Landes, ...

 

03.06.2011 - OÖNachrichten

Leichen von 150 Afrikanern vor Tunesiens Küste

Vor der tunesischen Küste sind nach Angaben der Vereinten Nationen die Leichen von 150 afrikanischen Flüchtlingen geborgen worden.


Uups schon da?

01.07.2021

Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb sagt im Kleine Zeitung Interview: 

 

"Zumindest können wir nicht mehr sagen: Das ist eh weit weg, ..."


Ist eh weit weg ... aber wie lange noch?

29.06.2021

orf.at
orf.at

Nachtrag: Betrifft Stattegg nicht ...

25.06.2021

Kleine Zeitung 25.06.2021
Kleine Zeitung 25.06.2021

So sieht die Zukunft aus, die Stattegg laut ÖVP nicht betrifft. Bodenversiegelung, Klima? Alles weit weg ...

 

Sind die Grünen wirklich nur unverbesserliche Alarmisten?

Oder ist die ÖVP dabei das Haus auszumalen während das Dach schon brennt?


Aus dem Gemeinderat vom 24.06.:

  1. Nur eine richtige Frage 
  2. Das Karo wird immer kleiner (s.u.)

Nur eine richtige Frage

Was ist das Problem der Stattegger Volksschulen?

24.06.2021

Seit einigen Wochen und Monaten rumort es in der Volksschule Stattegg. Oder besser gesagt in der Elternschaft der Schule.

 

Im letzten Herbst hat die Direktorin der VS Kalkleiten auch die Leitung der VS Stattegg im Ort übernommen. Zwei Welten unter einer Führung. Die VS Kalkleiten arbeitet unter anderem nach Grundsätzen von Peter Petersen und  Maria Montessori, die VS im Ort ist eine "Standard"-Schule. Viele der Eltern der Kinder im Ort haben sich ganz bewusst für eine solche "Standard"-Schule entschieden.

 

Doch im letzten Schuljahr haben einige der Eltern von Schülern der VS im Ort das Gefühl entwickelt, dass sie nicht das bekommen wofür sie sich entschieden haben. Die Kommunikation mit der Schule war durch die Pandemie fast zum Erliegen gekommen und so wuchs der Unmut in manchem Elternhaus. 

 

Gespräche zwischen Schule, Eltern und Bildungsdirektion brachten keine Lösung und endeten in sehr emotionalen Auseinandersetzungen. Eine Lehrerin hat Stattegg bereits verlassen.

 

Auch der Bürgermeister wurde kontaktiert, wollte hier aber als Außenstehender, obwohl Schulerhalter, nicht eingreifen. Andere Gemeindevertreter fühlten sich als Eltern befangen. Eine äußerst vertrackte Situation. Die Gerüchteküche brodelt. 

 

Nachdem die Gemeinde Schulerhalter ist, kommt ihr und damit dem Bürgermeister doch eine Rolle in dieser Situation zu. Vor allem wenn die ersten Kinder bereits die Schule verlassen und im Herbst in eine Grazer Schule wechseln. Wenn der Rumor weiter um sich greift wird es in ein paar Jahren in Stattegg statt zwei gar keine Volksschule mehr geben.

 

In der Fragestunde der Gemeinderatssitzung am 24.06.  stellte die Grüne Gemeinderätin Sabine Sill die einfache Frage ob oder wie man denn die offensichtlichen Kommunikationsprobleme von Gemeindeseite her angehen könnte. Damit brachte sie die ganze Problematik in den Gemeinderat und machte das Problem öffentlich, und jetzt offenbar auch für den Bürgermeister zugänglich. Dieser hielt sich bisher immer bedeckt, weil er sich nicht zuständig fühlte und unter keinen Umständen Einfluss nehmen wollte.

 

Jetzt aber bot er an die ganze Sache vor den Schulausschuss zu bringen, um auf neutralem Boden alle Parteien zu Wort kommen zu lassen. Hätte das nicht schon lange stattfinden müssen?

 

Vielen Dank Sabine Sill für eine einfache Frage! 


Das Karo wird immer kleiner

Gemeinderatssitzung 24.06.2021: Bodenschutz ist keine Kategorie in Stattegg

24.06.2021

Der Stattegger Gemeinderat hat auch heute wieder seiner kleinkarierten Grundhaltung alle Ehre gemacht. Der Dringlichkeitsantrag der Grünen, die Bodenschutzpetition zu beschließen, wurde von den konservativen Fraktionen abgelehnt.

 

Darin geht es um ein Ersuchen  an die Landesregierung  die Bauwut im Land einzudämmen. Die Steiermark ist Staatsmeister im Bodenverschwenden: 14,1 km² im Jahr 2019. Abgeschlagener Zweiter: Oberösterreich mit 7,6 km².

 

Die Steirer verbauen täglich mehr als 5 Fussballfelder!

 

Es gibt kein Bürgerrecht auf ein Einfamilienhaus, auch wenn das oberste Priorität der lokalen Klientelpolitik  ist. 

 

Der Gemeinderat von St. Radegund mit ÖVP-Bürgermeister Hannes Kogler hat die Petition bereits am 9. Juni beschlossen. Danke Hannes Kogler! 

 

Hagelschaden Oberösterreich (orf.at)
Hagelschaden Oberösterreich (orf.at)

Solche Bilder erreichen uns mittlerweile täglich aus Oberösterreich. Hat wahrscheinlich nichts mit Versiegelung zu tun.

 

Ob es um humanitäre Fragen geht (Kinderabschiebung, Aufnahme von Flüchtlingskindern aus Moria, etc.) oder um Fragen des Klimaschutz, Versiegelungsvermeidung und damit die  Zukunft unser aller Lebensqualität ... in Stattegg ist das kein Thema.

 

Wir haben andere Probleme: z.B. ist der Gemeinderat sehr großzügig im Begleichen von Forderungen und Abschlagszahlungen an immer wieder dieselben Großgrundbesitzer in der Gemeinde. Auch wenn das oft von der letzten Gemeindeführung geerbte Baustellen sind, man könnte manchmal ein bisschen härter verhandeln. 


Bürgermeister-Gespräch Nummer 2

Auch der Radegunder Bürgermeister ist mit im Boot

19.06.2021

LTAbg. Alex Pinter, Projektbetreiberin Conny Desimini, BGM Hannes Kogler, GR Günter Lesny (St. Radegund), (v.l.n.r.)
LTAbg. Alex Pinter, Projektbetreiberin Conny Desimini, BGM Hannes Kogler, GR Günter Lesny (St. Radegund), (v.l.n.r.)

Conny Desimini aus Hohenberg lief am 18. Juni in ihrem Marathonprojekt Linie 47 NEU zum nächsten Checkpoint: St. Radegund

 

Parkchaos, coronabedingt immer mehr Tagestouristen aus dem Großraum Graz und nicht öffentlich angebundene Ortsgebiete in Sankt Radegund:

 

Höchste Zeit für ein klares Ja zu nachhaltiger Mobilität für Alltag und Freizeit, zum Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und zur Umsetzung der optimierten Buslinie 47 vom Andritzer Hauptplatz über Kalkleiten bis nach Sankt Radegund!

 

Der Bürgermeister sieht das genau so. 

Ein entsprechender Antrag wird im Gemeinderat eingebracht! 

 

Danke für den Austausch und das informative Gespräch, Bürgermeister Hannes Kogler!

Danke unserem Bezirkssprecher GR Günter Lesny und unserem Landtagsabgeordneten Alex Pinter für euren Einsatz!


Grün wirkt: Radar in der 30er Zone am Dorfplatz

19.06.2021

Durch die Initiative, sowohl einer Stattegger Aktivbürgerin als auch durch den Gemeinderat Helmuth Binder, wurde in der 30er Zone am Dorfplatz ein Geschwindigkeitsmessgerät installiert.

 

Dieses Gerät wurde vom Land Steiermark zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass damit den ständigen Geschwindigkeitsüberschreitungen Einhalt geboten wird.


Der Bürgermeister ist auch im Boot

Linie 47 NEU kommt langsam ins Rollen

12.06.2021

GR Günter Lesny (St. Radegund), GR Sabine Sill, LTAbg. Alex Pinter, GR Heli Binder, Projektbetreiberin Conny Desimini, BGM Andreas Kahr-Walzl (v.l.n.r.)
GR Günter Lesny (St. Radegund), GR Sabine Sill, LTAbg. Alex Pinter, GR Heli Binder, Projektbetreiberin Conny Desimini, BGM Andreas Kahr-Walzl (v.l.n.r.)

Conny Desimini aus Hohenberg hat in ihrem Marathon- projekt Linie 47 NEU den nächsten Schritt organisiert.

 

In einer Besprechung mit dem Bürgermeister von Stattegg, Andreas Kahr-Walzl, wurde der notwendige Gemeinderatsbeschluss für die neue Buslinie erörtert.

 

Stattegg setzt damit den ersten Schritt unter den betroffenen Gemeinden (Stattegg, Weinitzen, St. Radegund, Graz/Andritz), um die notwendigen Anträge beim Land einzureichen. 

 

Der Bürgermeister ist sich mit seinen Grünen Beratern schnell einig geworden: Der neue Bus muss her, um auch die abgelegeneren Regionen von Stattegg und Umgebung zu erschliessen. 

 

Conny Desimini hat sich Unterstützung geholt bei der Grünen Landesorganisation mit dem Landtagsabgeordneten Alex Pinter, bei der Grünen Bezirksorganisation mit Bezirkssprecher GR  Günter Lesny, und auch die beiden Stattegger Gemeinderäte Sabine Sill und Helmuth Binder haben beim Bürgermeister nochmal die Bedeutung dieses Projekts unterstrichen.

 

Einsteigen am Andritzer Hauptplatz und Aussteigen in Kalkleiten, an der Leber, am Zösenberg, Hohenberg oder in Kreuzberg, und natürlich umgekehrt, im Takt mit Klimaschutz und in der Taktung unseres Alltags!

Das ist der Weg