Erfolgreiche Landesversammlung

In Bruck/Mur wurden heute Pflöcke eingeschlagen

EK & PR, 07.05.2022

Sandra Krautwaschl bei der Landesversammlung in Bruck/Mur
Sandra Krautwaschl bei der Landesversammlung in Bruck/Mur

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte beim Landestreffen der Grünen in Bruck an der Mur war heute wohl der Punkt 7:  Bestätigung der Delegation der Grünen Jugend in den Erweiterten Landesvorstand.

 

Damit erhält die Grüne Jugend mit Anna Binder und Karl Reimer zwei starke Stimmen in diesem wichtigen Parteigremium. Besonders die Jugend, ob Schüler, Lehrlinge oder Studenten, hatte während der Pandemie stark zurück stecken müssen (Online Unterricht, keine Nachtgastronomie, etc.). Und das ohne großes Murren und mit viel Mitverantwortungsgefühl. Diese Jugend muss mehr gehört werden und soll auch mehr mitreden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt der Diskussion war, dass die Grünen zwar viel erreichen sowohl als wichtigste Klima-und Umweltpartei als auch als wichtigste Sozialpartei (Die Grünen machen das, wovon die SPÖ immer nur geredet hat), aber die öffentliche Wahrnehmung dieser Leistungen hinkt den Erfolgen stark hinterher. Darauf sollte mehr Augenmerk gelegt werden. 

 

Die vielen Korruptionsfälle im politischen Umfeld der letzten Monate, für deren Aufklärung sich die Grünen immer stark eingesetzt haben, führten zu einer Verunsicherung der Menschen und einem allgemeinen Vertrauensverlust gegenüber der Politik. Die Menschen neigen zur Verallgemeinerung: "Das machen eh alle" und  solidarisieren sich damit unbewusst mit den Tätern.

Diese Situation aufzuklären und eindeutig zu unterscheiden zwischen ehrlicher Politik, die ihre Grenzen kennt, und Politikern, die den Staat als ihr Eigentum betrachten, ist ein immer schwierigeres Unterfangen. 

 

Mehr Hoffnung in die Zukunft soll erzeugt werden und das mit Aktivität, Wertschätzung und nicht zuletzt auch Spaß. Nur dann kann wieder Vertrauen aufgebaut werden, um die Menschen dazu zu bewegen, dass sie mit den Grünen ein Stück des Weges gemeinsam gehen...   


Boden gut machen

Die Bodenverschwendung beenden

21.04.2022

Sandra Krautwaschl und die Grünen versuchen zu retten was noch zu retten ist
Sandra Krautwaschl und die Grünen versuchen zu retten was noch zu retten ist

Die Steiermark ist traurige Spitzenreiterin im Bodenverschwenden. Im Schnitt gehen jährlich 12km² Boden verloren – das sind bis zu fünf Fußballfelder an jedem einzelnen Tag.

 

 

 

Die steirische Landesregierung verbaut seit Jahrzehnten sehenden Auges unsere Zukunft: Während bestehende Ortskerne ausbluten, werden in der Steiermark unaufhörlich lebendige Böden zubetoniert. Diese Verschwendungspolitik vernichtet Lebensräume für Tiere und Pflanzen, heizt dem Klima ein, zerstört kostbare Anbauflächen für unsere Nahrung und gefährdet letztendlich unsere Lebensgrundlage Boden.

 

Die Stattegger Grünen versuchten schon vor knapp einem Jahr (Gemeinderatssitzung 24.6.2021) den Gemeindevorstand zu überzeugen, die Bodenschutzpetition zu unterstützen ... erfolglos.


Was für eine Bürgerversammlung

Eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Einlagen

EK 01.04.2022

VzBgm Trixl, Kassierin Braumann, GR iR Binder, Bgm Kahr-Walzl
VzBgm Trixl, Kassierin Braumann, GR iR Binder, Bgm Kahr-Walzl

Am 1. April hat Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl zur Bürgerversammlung geladen (kein Scherz).  16:00 Uhr war als Zeitpunkt für die arbeitende Bevölkerung vielleicht ein wenig suboptimal, aber es sind doch einige Stattegger:innen gekommen. Und viele sind der Einladung des Bürgermeisters auf ein Schnitzel und ein Bier beim Huberwirt auch gern gefolgt. Aus organisatorischen Gründen war das der erste Tagesordnungs-punkt, damit der Huberwirt schon mal zum Kochen anfangen konnte.

 

Der Bürgermeister hat die Projekte der letzten Jahre vorgestellt (vom Rückhaltebecken über Straßensanierungen bis zum Eislaufplatz), hat einen Ausblick auf die kommenden Projekte gegeben (Kanalsanierung, Parkplatz Steingraben, Feuerwehrfuhrpark, etc.) und gekonnt durch die Veranstaltung geführt. Der hat sicher einen Coach wurde gemunkelt. Fragen aus dem Publikum wurden immer wieder vom Bürgermeister und anwesenden Gemeinderäten beantwortet. 

 

Gemeinderat Matthias Dittrich hat das neue Ideen‐ und Beschwerdemanagement HORST vorgestellt, und beschrieben wie man es nutzen kann. Die Gemeinde öffnet damit ihr Ohr um noch effizienter mit den Anliegen der Einwohner:innen umgehen zu können und, sofern diese das wollen (auch anonymer Kontakt ist möglich),  mit ihnen in Kontakt zu treten. Ein erster Schritt ist gesetzt und die Intensität der Nutzung wird zeigen, ob weitere folgen sollen, um beispielsweise Bürger mit ähnlichen Anliegen, Ideen, Vorschlägen auch untereinander zu vernetzen.

 

Gemeindekassierin Brigitte Braumann gab einen kompakten Überblick über die Gemeindefinanzen. Sie konnte in klaren Worten eine sehr komplexe Materie verständlich darstellen und den Anwesenden zeigen, dass die Gemeinde im letzten Jahr den Schuldenstand um gute 400.000,- Euro reduziert hat. Das Publikum konnte auch erfahren wofür der Großteil des Budgets bereits fix verplant ist, wie beispielsweise Abfallwesen, Kanal, Wasserversorgung, Straßendienst, Verwaltung, etc. Entsprechend verbleiben der Gemeinde von einem Gesamtbudget von über 5,5 Millionen Euro nur etwas über 900.000,- Euro für neue Investitionen und unvorhergesehene Ausgaben wie die Jause beim Huberwirt.

 

Vizebürgermeister Jürgen Trixl trug seinen Teil zur Veranstaltung seiner Profession entsprechend bei und skizzierte die bauliche Entwicklung des Dorfkerns, den es ursprünglich gar nicht gab, um zuletzt eine Reihe von Ideen zu ventilieren wie der Dorfkern weiter ausgebaut und mit sinnvollen Funktionen ausgestattet werden könnte. Dabei lud er explizit die Bevölkerung zu einem Ideenaustausch ein weil: "15 Köpfe (der Gemeinderäte) wahrscheinlich weniger Einfälle produzieren als (jetzt schon) mehr als 3000 (Einwohner:innen)".

 

Der letzte Punkt der Tagesordnung war die Ehrung von Gemeinderat in Ruhe Helmuth Binder, der vom Gemeindevorstand für seine mehr als zehnjährige Tätigkeit im Gemeinderat das Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Stattegg für besondere Verdienste erhielt. Bei seiner Dankesrede musste Helmuth Binder dem Bürgermeister eine leichte Rüge erteilen, weil dieser unter den vielen Aktivitäten in der Gemeinde, die den Dorfplatz beleben, vergessen hatte das Repair Café zu erwähnen. Eine Herzensangelegenheit von Helmuth Binder, der das Repair Café seit seiner Initiierung in Stattegg (11.02.2017) leitet.

 

Zu guter Letzt gab sich Wolfgang Jakosch (2. der Stattegger Verkehrsmittelvergleichsfahrt am 22.9.2021 und bekannter Reparateur im Repair Café) noch die Ehre und trug einen Aufruf an den Stattegger Amtsschimmel vor. Als Poet wies er die anwesende Gemeindeleitung in einem gekonnten, freundlichen Vortrag darauf hin, dass es für ältere Semester in der Gemeinde vielleicht nicht mehr so einfach ist mit einem Smartphone umzugehen, welches Grundvoraussetzung ist, um die Daheim-App zu nutzen, welche Bürger:innen über Termine, Neuigkeiten, Veranstaltungen in der Gemeinde informiert. Früher wurde das per SMS erledigt, die auch ein unsmartes Handy lesen kann. Man möge doch auch die SMS-User wieder in den Informationsstrom einbauen. 

 

Mit dem Versprechen sich dieser Sache unbedingt anzunehmen schloss der Bürgermeister die Veranstaltung und blies zum Abmarsch zur Jause beim Huberwirt.


Raus aus Öl - Aber wohin?

Informationsveranstaltung vom 30. März

EK 30.03.2022

Die Informationsveranstaltung im Rahmen der e5 Gemeinde sollte die Bürger:innen darüber informieren welche Alternativen zu einer Öl/Gas/Strom-Heizung aktuell von Bund, Land und Gemeinde gefördert werden und in welchem Ausmaß.

 

Die Gemeinde wurde vertreten vom Bürgermeister, der die Begrüßung vornahm, von Gemeinderätin und Umweltausschussobfrau Sabine Sill, welche anstelle von Alfred Lässer, der leider verhindert war, die Stattegger Nahwärme vorstellte, und von Gemeinderat und e5-Projekt Mitglied Wolfgang Jilek, der als ausgewiesener Fachmann immer wieder Fragen aus dem zahlreichen, sehr interessierten Publikum beantwortete und die eine oder andere Befürchtung kalmierte.

 

Den Hauptvortrag hielt DI Alexander Ebner von der Energie Agentur Steiermark, der dort auch schon unter der Leitung von DI Wolfgang Jilek gearbeitet hat. Sämtliches Informationsmaterial, das auch bei der Veranstaltung aufgelegen ist, kann von der Website der Energie Agentur Steiermark heruntergeladen werden. Ebenso kann per Email bezüglich Anfragen, Beratungen, etc. zu DI Alexander Ebner der Kontakt hergestellt werden, oder auch per Telefon: +43 316 269700 35. 

 

Insgesamt wurde sehr klar, aber dennoch kurz und prägnant erklärt wieviel Unterstützung zu welchen Bedingungen für welche Alternativen (Fern/Nahwärme, Pellets, Hackschnitzel, Luft/Erdwärme, etc.) zu erwarten sind. Es gab noch nie so große Fördervolumina und der Andrang ist auch entsprechend hoch. Gleichzeitig liegen die Lieferzeiten für neue Heizungssystem mittlerweile schon im Bereich 6-9 Monate und wohl bald schon bei einem Jahr. Also für den nächsten Winter wird es knapp mir der neuen Anlage.

 

Welches das beste System ist kann nicht so einfach bestimmt werden, da dies von mehreren Faktoren abhängt, wie Alter des Hauses, Dämmsituation, Nähe zu Nah/Fernwärmeanlagen, etc.

Ebenso schwer ist zu entscheiden welche die ökologischste Alternative ist. Eine Luftwärmepumpe wird bei zu geringen Temperaturen und schlechter Witterung schnell zur Stromheizung, die im internationalen Strommix vielleicht auch Atomstrom verbraucht. Eine Holzbasierte Heizung (Pellets, Hackschnitzel, etc.) verursacht Feinstaub (Nah/Fernwärme weniger als Einfamilienhausanlagen) und verbraucht natürliche Ressourcen, die wir in Österreich nicht haben werden bei einem großangelegten Umstieg auf Holzheizungssysteme. Wir werden also mehr Holz importieren müssen (lt. Prof. Kromp-Kolb sind wir nach China heute schon der weltweit zweitgrößte Holzimporteur) und irgendwo auf der Erde verschwindet der Wald. 

 

Eine Energieberatung als ersten Schritt muss man auf jeden Fall in Betracht ziehen. Ohne diese gibt es auch keine Förderung. Die Beratung kann den richtigen Mix aus Investition in die Dämmung des Hauses (Hülle) und das passende Heizsystem (Fülle) definieren. Zuerst die Hülle, dann die Fülle war der Slogan, den uns DI Alexander Ebner ans Herz gelegt hat.


Die Seniorenvereine unserer Parteien

Zur Erinnerung

EK 30.03.2022

Senioren auf Pexels.com
Senioren auf Pexels.com

Nachdem es immer wieder schwer fällt unabhängige und parteinahe Seniorenvereine auseinander zu halten, wollen wir kurz in Erinnerung rufen welche Vereine zu unseren politischen Parteien gehören. Das soll es uns erleichtern saubere Grenzen zwischen Parteiveranstaltungen und unabhängigen Events zu ziehen.

 

  • Pensionistenverband Österreichs (SPÖ)
  • Österreichischer Seniorenbund (ÖVP)
  • Generation plus (Grüne)
  • Österreichischer Seniorenring (FPÖ)

Neuer Gemeinderat, neuer Elan, mehr Diversität

Gemeinderatssitzung vom 24.03.2022

EK 25.03.2022

Foto von Anna Shvets von Pexels
Foto von Anna Shvets von Pexels

Das neue Gemeinderatsmitglied Gerald Ganglbauer wurde angelobt, die Ausschüsse wurden nachbesetzt und es konnte los gehen. 

Der Grüne Dringlichkeitsantrag für mehr Sichtbarkeit der LGBTQIA+-Community in Stattegg wurde auf die Tagesordnung gesetzt und diskutiert. Es wird im Monat Juni (Pride-Month) eine Regenbogenfahne am Dorfplatz gehisst werden. Der Regenbogenzebrastreifen im Dorfzentrum ist in Diskussion und sofern er in die Straßenverkehrsordnung (zulässige Farben, etc.) eingebettet werden kann steht auch ihm nichts im Weg.

 

Auch das Dorffest soll auf Grüne Anfrage hin kulturell breiter aufgestellt werden. Eine Jazzband soll den Abend abrunden und das Ausklingen begleiten.

 

Wie es mit der Ehrenbürgerschaft für Stattegger Frauen aussieht wollte Sabine Sill wissen. Auf Wikipedia sind nur Männer zu finden, in anderen Verzeichnissen der Gemeinde gibt es aber laut Bürgermeister auch Frauen, die diese Auszeichnung erhalten haben sollen. Auf jeden Fall müssen es in Zukunft deutlich mehr Frauen werden, auch wenn sie keine ehemaligen Politikerinnen sind, sondern z.B. aus den Bereichen Soziales, Wirtschaft, Kunst, Kultur, Sport, Wissenschaft kommen, was natürlich auch Männer einschließt. 

 

Die zweite Frage von Sabine Sill bezog sich auf etwaige Vorbereitungen hinsichtlich möglicher Flüchtlinge aus der Urkraine. Die Gemeinde sondiert bereits bezüglich Unterkünften, die dafür in Frage kämen.

 

Der Rechnungsabschluss 2021 wurde von der Gemeindebuchhalterin Marion Schramke-Thommesen sehr detailliert, aber auch übersichtlich und vorbildlich dargestellt. Damit war es den Gemeinderät:innen möglich zuzustimmen ohne das Gefühl zu haben für eine Black-Box gestimmt zu haben. Danke Marion.

 

Ein den Grünen seit Jahren wichtiges Anliegen wurde ebenfalls erledigt. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern mehrerer Gemeindegebäude wurde beschlossen. Diese Forderung geht noch auf den Gründer der Stattegger Grünen Stefan Rotbarth zurück. Ein langer Atem ist notwendig wenn man politisch erfolgreich sein will mit Projekten, die keine Luftschlösser sind. Bravo Stefan.

 

Insgesamt war die Stimmung im neuen Gemeinderat geprägt von großem Konsens, und der Bürgermeister (aber natürlich auch sein Vize) hat das seine wieder einmal dazu beigetragen. Ein Bild das diese Situation schön beschreibt findet sich in der aktuellen Gemeindezeitung (Frühling / 2022) auf Seite 12: Die Gemeinderäte beim Eisstockschießen.

So hatte Gerald Ganglbauer seine Vorstellung von der Gemeinde beschrieben hat: Gemeinsam sind wir Stattegg!

 


Der Neue im Gemeinderat

Gerald Ganglbauer ist der neue Grüne Gemeinderat in Stattegg

23.03.2022

Gemeinsam sind wir Stattegg! Bunt wie die sprießenden Frühjahrsboten, so wünsche ich mir eine lebenswerte Gemeinde.

Das ist die Einstiegsbotschaft vom neuen Grünen Gemeinderat Gerald Ganglbauer.

 

Kaum dass Gerald Ganglbauer offiziell als Gemeinderat angelobt wird, begegnen wir ihm schon in den Medien (s.u. ORF Beitrag 16.11.2021, Woche 23.03.2022, Kleine Zeitung 16.02.2022 v.l.n.r.).

 

Der umtriebige Autor, Verleger, Musiker und Aktivist für die Anliegen der Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, wird nicht müde auf die Probleme seiner Community hinzuwiesen und international (PD Avengers) um Aufmerksamkeit und Unterstützung zu werben. Auch das ist ein Ziel seiner Ambitionen als Gemeinderat: Als einer der Menschen mit Beeinträchtigungen in Stattegg diesen eine Stimme zu geben und sich für ihre Anliegen einzusetzen. Die Grüne Lokalpolitik wird mit Gerald Ganglbauer deutlich breiter aufgestellt.

Viel Erfolg Gerald!



Das Friedenslicht hat geleuchtet

18.03.2022

Das Friedenslicht (Drohnenfoto)
Das Friedenslicht (Drohnenfoto)

Gestern Abend fanden sich die Stattegger:innen am Dorfplatz ein, um für die Ukraine ein Signal zu setzen und entzündeten das Friedenslicht

 

Bei einem Punsch konnten sich die Teilnehmer ein wenig wärmen, plaudern, hoffen. 

 

Der Spendenerlös kommt der Hilfsaktion „Nachbar in Not“ zugute.

Vielen Dank an alle Teilnehmer!


Ist die Luft draußen?

Keine Lust mehr zum Impfen

EK, 17.03.2022

Der Impfbus war wieder in Stattegg. Und nur 3(!) Menschen fanden es sinnvoll, sich den Booster zu holen. Kein Erst- und kein Zweitstich, keine Kinder. Der Impfbus wurde eher beiläufig angekündigt (man erinnere sich an die Plakataktion im September). 

 

Die Corona-Maßnahmen sind aufgehoben, die Impfpflicht verschoben. Die  Pandemie scheint wieder einmal "gemeistert".

Die Infektionszahlen sind so hoch wie überhaupt noch nie und der Sinn präventiver Maßnahmen scheint sich verflüchtigt zu haben. Jetzt rauscht's durch. Mit oder ohne Impfung ist egal?

 

Impfen ist nach wie vor die wichtigste und wirksamste Maßnahme im Umgang mit der Pandemie. Auch wenn der Schutz nicht 100%ig ist, reduziert sie auf allen Risikoebenen (Ansteckungswahrscheinlichkeit, Dauer der Ansteckungsphase, Erkrankungswahrscheinlichkeit, Hospitalisierungs- Intensiv- oder Sterberisiko) die Wahrscheinlichkeiten.

 

Der Kollateralschaden wird zwar tot geschwiegen, aber deswegen verschwindet er nicht. So lange zwei Drittel der freien Intensivbetten für mögliche Coronafälle reserviert sind, werden Behandlungen und Operationen aufgeschoben. Oder es werden Patienten, die momentan stabil erscheinen, vorzeitig aus der Intensivstation auf Normalstation gelegt. Das Gesundheitspersonal ist nach wie vor am Anschlag ... Das Gesundheitssystem ist momentan nicht überlastet, aber im Krisenmodus (Normalzustand?).

 

Hoffen wir jetzt nur noch, dass es schnell wärmer wird? Dass die Klimaerwärmung die Pandemie beendet?

 

Wer den Impfbus verpasst hat: Frau Dr. Claudia Nemetz (Brunnenweg 6, Tel: 0316 694290)


Radgruppen-Treff Andritz/Stattegg

Grünes Strategietreffen zum Ausbau des Radwegs in die Stadt

22.01.2022

Fritz Frühwirth in seiner berühmten Zigarre
Fritz Frühwirth in seiner berühmten Zigarre

Am Mittwoch, dem 19.1.2022 fand am Andritzer Hauptplatz ein Treffen der Grünen Andritzer Bezirksgruppe mit der Grünen „Radweg-Gruppe Stattegg“, dem zuständigen Grünen Gemeinderat aus Graz und zwei Herren der Fachabteilung Radwegeausbau statt.

 

Relevant für Stattegg sind der Anschluss des Radwegenetzes Stattegger Straße und Ursprungweg nach Graz, was nach Auskunft der Beamten vorrangig umgesetzt werden soll. Wir, die Stattegger Gruppe betonten, dass weitere Maßnahmen, wie Radfahrstreifen in der Stattegger Straße und Weiterführung der Radroute Strasserhofweg, entlang des Andritzbaches so rasch als möglich in Angriff genommen werden müssen. 

Fahrradlegende Fritz Frühwirth (weiße Maske) erklärt die Situation
Fahrradlegende Fritz Frühwirth (weiße Maske) erklärt die Situation

In dieser Causa erhalten wir Unterstützung durch den zuständigen Grünen Gemeinderat in Graz. 

 

 

Positiv ist zu vermerken, dass die gefährliche Stelle „Ursprungweg-Strasserhofweg“ bei der Überquerung Weinitzenstraße durch eine Druckknopfampel in naher Zukunft entschärft wird.


Andritz ist jetzt Grün

Xenia Hobacher ist neue Bezirksvorsteherin

19.12.2021

Xenia Hobacher, Ulrich Pichler, Sabine Jungwirth
Xenia Hobacher, Ulrich Pichler, Sabine Jungwirth

Die Grüne Gruppe Stattegg gratuliert Xenia Hobacher zur Wahl als Bezirksvorsteherin in Andritz. Mit dieser Wahl ergibt sich die längst fällige  Möglichkeit, zu einer besseren bezirks- und gemeinde-übergreifenden Zusammenarbeit.

 

Der Radweg Andritz-Stattegg besteht seit Jahren als „Flickwerk“. Sowohl die Andritzer als auch die Stattegger Grünen haben einen vernünftigen Ausbau schon lange im Fokus. Daher schlagen wir vor, dieses Projekt für das Jahr 2022 gemeinsam zu verwirklichen.

 

Mit der neuen Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und Gemeinderat Christian Kozina haben wir schon Kontakt aufgenommen. Im Jänner 2022 wird es zu ersten Gesprächen kommen. Gemeinsam wird es uns sicher gelingen, die nötigen Mittel für den Ausbau des Radwegenetzes in den „Norden“ zu bringen.

Helmuth Binder


Budget mit Grüner Handschrift, Riesenerfolg am Impftag  und ein Sturm im Wasserglas

Gemeinderatssitzung am 16.12.2021, die Highlights

EK, 17.12.2021

Die Weihnachtssitzung des Gemeinderats, wie immer vom Bürgermeister professionell freundlich geleitet, hatte einige Höhepunkte zu bieten. 

 

Budget

Zentraler Punkt war sicher der einstimmige Beschluss des Budget-Voranschlags 2022. Die Grünen konnten hier sehr wichtige Anliegen unterbringen wie 

  • Zuschuss zum Klimaticket Steiermark (€ 108,-)
  • Finanzierung des Radweg nach Andritz
  • Ausbau der Photovoltaik in der Gemeinde
  • Beauftragung eines Technischen Büros zur Erstellung eines Lösungskonzepts für den Kanal im Bereich Mühl, der seit vielen Jahren wegen eines Baufehlers bei jedem Regen übergeht. Ein Problem für dessen Lösung sich GR Helmuth Binder seit vielen Jahren einsetzt.

Impftag

In der Fragestunde konnte geklärt werden, dass der Große Impftag am 11.12.2021 ein voller Erfolg war:

  • 385 Teilnehmer insgesamt, davon 70 Kinder
  • 82 Erststiche (12 Erwachsene, 70 Kinder)
  • 12 Zweitstiche
  • 291 Drittstiche

Alle Teilnehmer am Erststich haben laut Bürgermeister auch schon einen Termin bei Fr. Dr. Nemetz für den nächsten Stich. Der Impfbus kommt ebenfalls wieder nach Stattegg am 27.01.2022. Sollte dieser Termin ähnlich erfolgreich ausfallen, nähert sich Stattegg langsam der Vollimmunisierung. Es gibt gemäß Bericht vom Bürgermeister nur noch 7% der impfbaren Bevölkerung in Stattegg, die weder geimpft noch genesen ist. Dabei sprechen wir von ca. 200 Personen. Der Rest also 93% sind entweder geimpft oder genesen. Ein unglaublicher Erfolg für unsere Gemeinde.

 

Der Sturm im Wasserglas

In dieser Fragestunde wurde auch erstmals eine Frage an eine Ausschuss-Obfrau gestellt. GR Andreas Sauer wollte wissen warum GRin Sabine Sill als Obfrau vom Ausschuss Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit in einem Kleine Zeitung Interview, wie auch in einem Facebook Posting auf die Probleme am Steingraben Parkplatz hinweist (Verkehrsbehinderungen durch Wildparker) und zu wenig erklärt, dass die Gemeinde die Problemlösung bereits in Angriff genommen hätte. Der Fragende unterstellte hier ein Vorgehen, das "angriffig und populistisch" sei. 

Um in der nachfolgenden Diskussion die Hitze, welche durch die übertriebene Schärfe der Frage aufkommen sollte, zu vermeiden, hat der Bürgermeister kalmierend eingegriffen. 

 

Abgesehen davon, dass von verschiedener Seite (nicht nur der Grünen Fraktion) festgestellt wurde, dass die Berichterstattung weder auf Facebook, noch in der Kleinen Zeitung populistisch, sondern Fakten basiert war, kann von angriffig keine Rede sein.  

 

Der Parkplatz Steingraben ist ein Sorgenkind der Gemeinde und die ins Auge gefasste Lösung, welche für 2022 (mit Zustimmung der Grünen) bereits budgetiert ist, nämlich die Verdoppelung der Stellplätze von 35 auf 70 ist suboptimal. Auch da gibt es kaum abweichende Ansichten aller Beteiligten. Die Grünen tragen diese erste Lösung mit, um Zeit zu gewinnen für eine langfristig sinnvolle Lösung (öffentlicher Verkehr, Shuttlebusse an starken Ausflugswochenenden, E-Bikes, etc.). 

Das Problem muss aber immer wieder thematisiert werden (auch öffentlich). Wenn das die Grünen nicht tun, bringt uns der größere Parkplatz in 5 Jahren wieder dorthin wo wir heute schon sind.

 

Vorbereitung und Hilfe

Zum Abschluss der Sitzung gab es einen Aufruf von GR Philipp Rotman an den Gemeinderat sich jetzt schon zu überlegen, welche Maßnahmen in Erwartung einer weiteren Covid-Welle durch Omikron gesetzt werden können. Und wie schon letztes Jahr in der Abschlusssitzung wurde auf das Projekt Courage - Mut zur Menschlichkeit hingewiesen, und um dessen Unterstützung ersucht. Moria gibt es noch immer.


Holzbaupreis 2021 kommt nach Stattegg-Hohenberg

Conny Desimini gewinnt mit ihrem Holzhaus im Wald

09.12.2021

Cornelia Desimini und ihre Töchter bei der Preisübergabe
Cornelia Desimini und ihre Töchter bei der Preisübergabe

Wir kennen sie in Stattegg eher als die Bus-Conny. Seit Jahren läuft sie um eine Busanbindung der Ortsteile Hohenberg, Leber, Kalkleiten in Stattegg in Verbindung mit den Nachbargemeinden bis nach St. Radegund. 

Die Bürgermeister von Stattegg, Weinitzen und Radegund haben sie schon kennen gelernt, denn Conny gibt nicht auf (2.700 Unterschriften). Auch in Graz war sie schon bei den Entscheidungsträgern der mittlerweile abgewählten Regierung. Der frische Wind im Rathaus (öffentlicher Verkehr steht wieder ganz oben auf der Agenda von Rot-Grün-Rot) befeuert die Kämpferin erneut.

Den Schulbus hat sie bereits hinauf gebracht in die schwer zu erreichenden Ortsteile von Stattegg (s. grüne Ortszeitung Dezember-Ausgabe). Der Schulbus holt die Kinder wieder am Nachmittag von Andritz ab. Viele Elternfahrten werden dadurch eingespart

 

Aber Conny ist nicht nur beim öffentlichen Verkehr kompromisslos. Ihr Einfamilienhaus, das sie viel Schweiß und Nerven gekostet hat, ist ein wunderschönes Holzhaus im Wald. Grüner geht's wohl nicht.

Ausgezeichnet wurde dieses Herzeige-Projekt der Stattegger Powerfrau mit dem Holzbaupreis 2021. Die lokalen Medien von Kleine Zeitung über Woche bis BezirksREVUE, sowie Schöner Wohnen haben in mehrseitigen Artikeln ausführlich berichtet.

Bravo Conny! 


Zeitung der Grünen Stattegg

09.12.2021


Grün wirkt - Bravo Werner & Co

Das System Kurz/Türkis ist Geschichte

EK, 04.12.2021

Die unendliche Geduld von Werner Kogler und seinem Team hat sich letztlich bezahlt gemacht. Nach dem sensationellen Erfolg Kanzler Kurz zum Rückzug in die zweite Reihe zu bewegen vor knapp einem Monat, kam nun der komplette Zusammenbruch des türkisen Systems. Kurz zieht sich ganz aus der Politik zurück und mit ihm geht Finanzminister und Kurz-Intimus Blümel, sowie Sprint-Bundeskanzler Schallenberg, der wieder Außenminister wird.  

 

Neben all dem Tohuwabohu der letzten Monate beim Koalitionspartner haben sich die Grünen auf ihre Sacharbeit konzentriert. Heraus gekommen ist das Klimaticket, die ökosoziale Steuerreform, und das ernsthafte Umsetzen der Umweltverträglichkeitsprüfung (Lobautunnel). Aber auch dringend notwendige Maßnahmen im Pandemiegeschehen, die von Kurz allzu lange unterdrückt wurden (Bericht im Standard)

 

Das sachliche Abarbeiten der geplanten Projekte hat letztlich den Erfolg gebracht und ganz nebenbei die größte Gefahr für die Republik gebannt, den Staatsumbau durch die türkisen Netzwerke (nebst Impfmisere, Vertrauensverlust in die Politik, Diskreditierung der Justiz). 

 

Diese Art der grünen Regierungsarbeit kann das Vertrauen in die Politik zurück bringen und wird allen Grünen als Vorbild dienen in den Ländern, Städten und Gemeinden. Es geht um Sacharbeit und nicht darum wie der Kasperl aus der Kiste immer wieder einen polarisierenden Aufreger zu produzieren. 



Große Bühne für Stefan Rothbart

Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Stattegg für besondere Verdienste

06.10.2021

vlnr: Bgm Andreas Kahr-Walzl, VizeBgm Jürgen Trixl, Simone Sternad (SPÖ), Thomas Sternad (SPÖ), Stefan Rothbart (Die Grünen Stattegg), Josef Schuster (ÖVP)
vlnr: Bgm Andreas Kahr-Walzl, VizeBgm Jürgen Trixl, Simone Sternad (SPÖ), Thomas Sternad (SPÖ), Stefan Rothbart (Die Grünen Stattegg), Josef Schuster (ÖVP)

Ein Höhepunkt am Dorffest letzten Sonntag war die Ehrung verdienter Gemeinderät•innen, die nach der letzten Wahl aus dem Gemeinderat ausgeschieden sind.

 

Unter den Laureaten war auch Stefan Rothbart. Er wurde für besondere Verdienste in seiner 10jährigern Tätigkeit als Gemeinderat mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Gemeinde Stattegg ausgezeichnet.

 

Sein stetes Bemühen um überparteiliche Zusammenarbeit, Aufrechterhaltung der Gesprächsbasis mit allen politischen Lagern, sowie seine immer konstruktive Kritik wurden hier gebührend gewürdigt.

 

In diesen 10 Jahren hat es Stefan geschafft aus einem Ein-Mann-Unternehmen Grüne Stattegg eine aktive Gruppe zu formen, die heute mit 3 Gemeinderäten bereits 20% des Gemeinderats darstellen. Eine kaum hoch genug einzuschätzende Leistung.

 

Nach der letzten Wahl hat er das Staffelholz an Helmuth Binder als neuen Fraktionsführer übergeben, um sich stärker auf seine berufliche Karriere und seine wissenschaftliche Tätigkeit (MA Geschichte und Global Studies) zu konzentrieren, vielleicht auch aufs Romane schreiben. 

 

Super Leistung Stefan! Bravo!

 

Informationen zur Ukraine-Hilfe  

(Sachspenden, Geldspenden, Termine, Sammelstellen, etc.)







Klimaticket

Mit 588 Euro im Jahr kommst du öffentlich durch die ganze Steiermark, um € 1.095 sogar durch ganz Österreich.

Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler
Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler

Redaktionelle Abkürzungen:

EK: Erich Kvas

FF: Friedrich Frühwirth

PR: Philipp Rotman