Neujahrsgedicht von Michael Köhlmeier

EK, 04.01.2021

Es sitzt ein Mann im Kanzleramt,

der hat ein Herz aus Stein.

Er möchte gern ein Großer sein

und ist erbärmlich klein.

 

Minister flüstern ihm ins Ohr,

dass er der Größte sei,

wenn er kein bisschen Mitleid zeigt,

denn Mitleid sei Geschrei.

 

Es leben auf der Insel weit

viel hundert Kinder klein,

die möchten gern ein warmes Bett

und ohne Ratten sein.

Sag nur ein Wort, du großer Mann

im fernen Kanzleramt:

Ein „Ja“ heißt: Ihr dürft glücklich sein,

ein „Nein“: Ihr seid verdammt.

 

Es sitzt ein Mann im Kanzleramt,

der hat ein Herz aus Stein.

Er möchte gern der Größte sein

und darum sagt er: „Nein!“



Tagesbetreuung für erfrierende Kinder

Wer die Nacht überlebt darf am Tag in den Kindergarten

EK, 19.12.2020

Eine "Tagesbetreuungsstätte" für 500 Kinder auf Lesbos ist die Lösung der Regierungs-ÖVP. Der Zynismus ist nicht mehr zu überbieten. Tagsüber wird den Kindern vorgelesen und mit ihnen gespielt, in der Nacht erfrieren sie im Schlamm ... Das Projekt Courage - Mut zur Menschlichkeit (s.u.) hat alles schon vorbereitet, um diese Kinder zu retten. Auch viele prominente Mitglieder der ÖVP unterstützen dieses Projekt. 


Moria gibt es noch immer

Unterstützung für Courage - Mut zur Menschlichkeit

18.12.2020

Courage – Mut zur Menschlichkeit“ ist eine breite, zivilgesellschaftliche Initiative mit dem Ziel, Menschen aus den griechischen Lagern zu retten. Ob Kunst und Kultur, Wissenschaft oder Politik: Wir sind Menschen aus vielen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. In Kooperation mit Hilfsorganisationen, Religionsgemeinschaften, Gemeinden, Städten und Einzelpersonen schaffen wir nachhaltig sichere Plätze in ganz Österreich, um Geflüchtete aus den Lagern bei uns aufzunehmen und hier erfolgreich zu integrieren. Die österreichische Bundesregierung muss nichts tun, außer ihr Einverständnis zu geben.

 

Zu den Initiator*innen zählen u.a. Katharina Stemberger (Schaupielerin und Filmproduzentin), Marcus Bachmann (Ärzte ohne Grenzen), Judith Kohlenberger (Migrationsforscherin), Ferry Maier (ehem. Co-Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung) und Stefan A. Sengl (PR-Berater). Unterstützer*innen der ersten Stunde sind u. a. Christian Konrad (ehem. Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung), Daniel Landau (Bildungsexperte), Doron Rabinovici (Schriftsteller), Julya Rabinowich (Schriftstellerin), Willi Resetarits (Sänger und Menschenrechtsaktivist) sowie zahlreiche Schauspieler*innen, darunter Klaus Maria Brandauer, Hilde Dalik, Cornelius Obonya, Michael Ostrowski und Susi Stach. Erste Kooperationspartner sind u. a. die Allianz Menschen.Würde.Österreich, SOS Menschenwürde Oberösterreich, Ärzte ohne Grenzen Österreich, Respekt.net, der Republikanische Club, die Jüdische österreichische Hochschülerschaft und die asylkoordination österreich.


Der teure Aktionismus des Kanzlers

... nimmt die Grünen in Geiselhaft

Erich Kvas, 13.12.2020

Warum der Kanzler welche Maßnahmen setzt weiß sowieso niemand mehr, außer natürlich sein engster Beraterkreis für Medien und Parteistrategie. Auch die Bevölkerung lässt sich nicht mehr durch seine Blendgranaten hinters Licht führen wie die Teilnahme am "Massen"-Test zeigt.

 

Natürlich wäre es großartig wenn wir die gesamte Bevölkerung alle drei Tage testen könnten, wie das in manchen Bereichen absolut richtig auch gemacht wird (Krankenhäuser, Rotes Kreuz). Solange das allerdings für die gesamte Bevölkerung nicht möglich ist, sollten wir uns auf die Zielgruppen konzentrieren, wo das noch nicht so klappt (Pflegeheime, Schulen, ...). 

 

Leider müssen die Grünen als kleiner Koalitionspartner bei all dem teuren Massen-Aktionismus mitziehen um die Regierung nicht zu sprengen. Unter dem Motto "Wenn wir schon so viel Geld beim Fenster rauswerfen, dann gehen wir wenigstens hin" versuchen die Grünen noch das Beste aus der Test-Situation zu machen.

 

Kanzler-Credo: "Jeder Positive, den wir finden, ist es wert." Leider stimmt das nicht, weil kaum Infizierte gefunden werden.

 

Die Frage ist warum die Prävalenzstudie der Statistik Austria in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien auf ca. 3,1% Infizierte in der Bevölkerung kommt, und der Massentest findet nur 0,2%-0,4%(?) Gehen die Positiven nicht testen?

 

Wäre der Massentest repräsentativ, würde das bedeuten, dass die Antigentests die meisten positiven Personen übersehen, nämlich mindestens 2,7% von 3,1% (87%). So schlechte Tests gibt es nicht.

 

Die Regierungskommunikation hat nur die Menschen erreicht, welche sich an alle Regeln halten. Diese gehen auch testen, sind aber kaum infiziert (Abstand, Maske, Hände waschen). 

 

Die Statistik Austria hat eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung gezogen, und damit ein Abbild der Gesamtbevölkerung untersucht. Von dieser gehen aber zu viele nicht zum Testen ...  

 

Kein Geld für Contact-Tracing, kein Geld für die Pflegeheime (Landesaufgabe), aber Millionen für die Politshow, die dazu führen wird, dass Personen mit negativem Testergebnis dieses als Freibrief fürs Feiern nehmen werden. 

 

Dazu tragen aber auch Medien bei, die den Leuten erklären, dass es keine falsch negativen Ergebnisse gibt (Kleine Zeitung (Graz), 11.12.2020, S.27 Letzter Satz: "Falsch negativ" gibt es nicht.).

 

Natürlich gibt es Infizierte mit negativem Testergebnis, nur erhalten Personen mit negativem Antigentest danach keinen PCR-Test zur Abklärung. Also sind sie Corona-unsichtbar.

 

Während die Epidemiologen, Virologen, Modellrechner seit Monaten predigen, dass das Contact-Tracing nicht aufgegeben werden darf, weil das die sicherste Methode ist um herauszufinden wer, wo, von wem infiziert ist, kauft der Bundeskanzler Massentests; Im Wissen, dass die Slowaken bereits gelernt haben, dass das zu nichts führt. 

 

Schlimm für Österreich, schlimm für die Grünen, schlimm für Rudolf Anschober, der versucht das Land durch die Krise zu manövrieren, trotz des Bundeskanzlers.



Der Bus fährt! - Danke Conny!

07.11.2020

Hier sehen wir die ersten Kinder, welche den Bus bereits nutzen
Hier sehen wir die ersten Kinder, welche den Bus bereits nutzen

Dem unermüdlichen Einsatz von Cornelia Desimini ist es zu verdanken, dass dieser Bus nun Kinder nach Hause bringt, die ansonsten vom Andritzer Hauptplatz abgeholt werden mussten.

 

Wer noch ein Schülerfreifahrt-Formular braucht, bitte hier herunterladen.

 


2.700 Unterschriften für die Buslinie 47 NEU

KLARES SIGNAL FÜR ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHR IN GRAZ UMGEBUNG

Bericht auf meinbezirk.at
Cornelia Desimini mit der erfolgreichen Petition für die Buslinie 47

„Der große Zuspruch zur Petition seitens der Bevölkerung bestätigt den dringenden Handlungsbedarf, endlich effiziente, an den Bedürfnissen von Pendlern und Schülern orientierte Mobilitätsangebote zu schaffen. 2.700 Unterschriften sind nicht mehr länger zu ignorieren!“, appelliert Initiatorin Cornelia Desimini an die verantwortlichen Entscheidungsträger. 

 

Seit September 2019 engagiert sie sich mit Unterstützung der Grünen für die Wiedereinführung der Buslinie 47 und damit für eine öffentliche Anbindung folgender Orts- und Grazer Stadtgebiete an den Andritzer Hauptplatz: Kalkleiten, Leber, Buch, Hohenberg (Stattegg), Zösenberg, Mühl (Weinitzen), Ursprungweg und Schöckelstraße (Graz Andritz). Mit einer maximalen Entfernung von 8 km zur nächsten Straßenbahn sind rund 2.000 AnrainerInnen in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Graz nach wie vor auf den privaten PKW angewiesen. Für Kinder gibt es zwar einen als Gelegenheitsverkehr geführten Schulbus zum Andritzer Hauptplatz, allerdings nicht mehr retour, was völlig sinnbefreit ist.

 

Mangelnde Inanspruchnahme diente 2015 als Argument für die Einstellung der Buslinie 47. Dass dies in einer Taktung jenseits jeglicher Alltagstauglichkeit wurzelt, liegt auf der Hand: Wie sinnvoll, attraktiv und zeitgemäß ist eine Buslinie im Hinblick auf Verkehrsentlastung und Infrastrukturleistung, deren letzte Fahrt des Tages vom Andritzer Hauptplatz um 14.05 Uhr startet?

 

Die Grazer Grünen haben bereits einen Antrag auf Wiedereinführung der Buslinie 47 im Grazer Gemeinderat gestellt. 

 

-> Beitrag auf meinbezirk.at