Grün wirkt - Bravo Werner & Co

Das System Kurz/Türkis ist Geschichte

EK, 04.12.2021

Die unendliche Geduld von Werner Kogler und seinem Team hat sich letztlich bezahlt gemacht. Nach dem sensationellen Erfolg Kanzler Kurz zum Rückzug in die zweite Reihe zu bewegen vor knapp einem Monat, kam nun der komplette Zusammenbruch des türkisen Systems. Kurz zieht sich ganz aus der Politik zurück und mit ihm geht Finanzminister und Kurz-Intimus Blümel, sowie Sprint-Bundeskanzler Schallenberg, der wieder Außenminister wird.  

 

Neben all dem Tohuwabohu der letzten Monate beim Koalitionspartner haben sich die Grünen auf ihre Sacharbeit konzentriert. Heraus gekommen ist das Klimaticket, die ökosoziale Steuerreform, und das ernsthafte Umsetzen der Umweltverträglichkeitsprüfung (Lobautunnel). Aber auch dringend notwendige Maßnahmen im Pandemiegeschehen, die von Kurz allzu lange unterdrückt wurden (Bericht im Standard)

 

Das sachliche Abarbeiten der geplanten Projekte hat letztlich den Erfolg gebracht und ganz nebenbei die größte Gefahr für die Republik gebannt, den Staatsumbau durch die türkisen Netzwerke (nebst Impfmisere, Vertrauensverlust in die Politik, Diskreditierung der Justiz). 

 

Diese Art der grünen Regierungsarbeit kann das Vertrauen in die Politik zurück bringen und wird allen Grünen als Vorbild dienen in den Ländern, Städten und Gemeinden. Es geht um Sacharbeit und nicht darum wie der Kasperl aus der Kiste immer wieder einen polarisierenden Aufreger zu produzieren. 


Lockdown konterkariert Stattegger Impfinitiative

Die K&K Republik geht wieder auf Tauchstation

EK, 22.11.2021

Sabine Sill und Philipp Rotman vor dem Erfolgsbus im September
Sabine Sill und Philipp Rotman vor dem Erfolgsbus im September

Der Impfbus war im September in Stattegg (75 Teilnehmer!) und wir hatten beim Bürger•innenfrühstück eine Impfstrasse. Fr. Dr. Nemetz bemüht sich seit Monaten darum mehr Leute zum Impfen zu bewegen. Der Gemeinderat hat am 4.11. beschlossen die Impfinitiative nochmal zu forcieren und 

  • den Impfbus nochmal zu holen, 
  • die Mensch noch stärker zum Impfen aufzurufen
  • sich einen Termin bei Fr. Dr. Nemetz zu holen

Und jetzt? Lockdown für alle. Kann er sich nicht vorstellen, tönte der neue Bundeskanzler noch vor einer Woche, und typierte Gesundheits-minister Mückstein, der das Unvermeidliche angekündigt hatte.

 

In Stattegg wird der Einkaufsdienst wieder aktuell. Wer Unterstützung braucht für Einkäufe, Apothekengänge, oder ähnliches möge in der Gemeinde anrufen.

 

Gesundheitsminister Mückstein entschuldigt sich dafür, dass die Performance der Regierung hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. 12 Stunden später auch der Bundeskanzler, aber nur bei den Geimpften. Die Unschlüssigen stempelt er gemeinsam mit den Verweigerern, Verschwörungstheoretikern, und Rechtsextremen ab zu Schuldigen an der Misere.

 

Hätte Mückstein schon im Sommer gegen den Bundeskanzler  kampagnisieren sollen (seine mehrsprachigen Videos auf Youtube waren ein Versuch)? Die Leitung der Impfkampagne war von Kurz ins Kanzleramt gezogen worden (weg vom erfolgreichen Roten Kreuz), und Kurz plakatierte "Pandemie gemeistert". Was denkt sich da der Impf-Unschlüssige?

 

Jetzt lassen sich viele impfen und sagen "Naja wenn die Pflicht kommt, lass ich mich halt impfen" (Prominentes Beispiel: Karlheinz Tscheliessnigg, zugetretener Kages-Vorstand). Wäre das nicht schon früher gegangen?

 

War die monatelange krampfhaft konsensorientierte Rücksicht auf Verschwörungstheoretiker, Trotzgegner und oft einfach unschlüssige Menschen ausschlaggebend für die aktuelle Situation?

War das oftmalige Kleinreden der Pandemie durch Ex-Kanzler Kurz das Wasser auf die Mühlen der Kickl’schen Giftkampagne? K&K haben offenbar ganze Arbeit geleistet. Die Warnungen von Leuten wie Gerhard Gartlehner (Mediziner und Prof. für Epidemiologie), Erich Neuwirth (Prof. für Statistik), und weiteren Fachleuten aus den Bereichen Public Health, Virologie, Intensivmedizin, wurden von K&K einfach in den Wind geschlagen. Impfskeptiker dürfen nicht verschreckt werden, sie sind Wählerstimmen.

 

Der Engländer würde sagen: Don’t cry about spilled milk. Ja, aber nur wenn man die Milch wegwischt und neue kauft. Kurz will jedoch wieder Kanzler werden und Kickl will wieder zurück in die Regierung. Wie viele Kurz-Kanzlerschaften (im doppelten Sinn) kann dieses Land noch verkraften?

Wie sollen wir jemals vergessen, dass solche Politiker die Unwahrheit sagen und in Folge dessen Menschen sterben. Es geht nicht nur um die Corona-Toten (manche nach Entwurmungstherapie). Es geht um die vielen Menschen, die dem Kollateralschaden zum Opfer fallen (Unbehandelte Herzinfarkte, Hirnschläge, Krebspatienten). Menschen, die monatelang unter Schmerzen auf ihre verschobenen Operationen warten.

Wir dürfen niemals vergessen wer uns das eingebrockt hat. 


Mückstein kämpft gegen die Folgen türkiser Ignoranz

Der Gesundheitsminister soll's jetzt richten

EK, 10.11.2021

Gesundheitsminister Mückstein
Gesundheitsminister Mückstein

Gesundheitsminister Mückstein ruft Oberösterreich und Salzburg zum Krisengipfel schreibt die Presse. Es sei "Schluss mit Lustig" werden Mitarbeiter aus dem Ministerium zitiert. Die Schuld an der katastrophalen Corona-Situation speziell in diesen beiden Bundesländern wird hinter vorgehaltener Hand dem Ex-Kanzler und wahlwerbenden Landeshauptleuten zugewiesen. 

Die ÖVP Oberösterreich hat sich neuerlich für die FPÖ als Koalitionspartner entschieden (obwohl sich auch andere Mehrheiten ausgehen) und eine neue Impfgegnerpartei sitzt auch im Landtag.

Die Infektionszahlen gehen durch die Decke. Egal, man stellt den Landeshauptmann. Nur das zählt. Einmal mehr zeigt sich die Grundlage der ÖVP-Politik (zumindest außerhalb von Stattegg). Es geht nur um Machterhalt, und sonst nichts.

 

Umso wichtiger ist es, dass Stattegg den Karren herum reißt. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen die Impfkampagne neu zu befeuern. Gegen oben beschriebene Zustände müssen rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden.

  • Der Impfbus wird nochmal nach Stattegg bestellt
  • Impfwerbung für Fr. Dr. Nemetz (Impftermine unter 0316 694290),
  • Impfaufruf der Stattegger Bevölkerung.

Dorthin geht die gemeinsame Anstrengung aller Fraktionen im Gemeinderat. "Stattegg darf nicht Oberösterreich oder Salzburg werden."


Nie wieder - Niemals vergessen

Der Bundespräsident ruft zum Gedenken auf

EK, 09.11.2021

Bild: instagram vanderbellen
Bild: instagram vanderbellen

Bundespräsident Alexander van der Bellen hat heute zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 aufgerufen: "Die Pogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markierten einen ersten Höhepunkt der antijüdischen Verbrechen des Nationalsozialismus. ... Es gilt, wachsam zu sein und die Stimme zu erheben. Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Er hat keinen Platz!"

 

Realpolitisch betrachtet übersetzt sich die Feststellung des Bundespräsidenten wohl in den Wunsch "Er sollte keinen Platz haben!"

 

Peter Michael Lingens,  Doyen des österreichischen Journalismus und Sohn der KZ-Überlebenden Ella Lingens-Reiner, schreibt am 19. Dezember 2020 im Falter zum Ibiza-Video:

"Selbst der millionenfache Mord an Juden war gleichzeitig millionenfacher Raub: Die Ermordeten wurden zuvor enteignet und bis zuletzt bestohlen. Wer wie ich für Simon Wiesenthal gearbeitet hat, war daher aus gutem Grund überzeugt, dass FP-Politiker, die sich nie glaubwürdig vom Nationalsozialismus distanziert haben, wie die Raben stehlen würden. Tatsächlich hat es keine andere Partei gegeben, die in den kurzen Zeiten ihres Mitregierens so häufig wie die FPÖ in Korruption verwickelt war"

 

Wenn man sich die letzten Meldungen über die Grazer FPÖ ansieht ... Lingens' Raben?

 

PS: Im gesamten Jahr 2020 stieg die Anzahl antisemitischer Vorfälle um weitere 6,4% auf 585. Im 1. Halbjahr 2021 waren es schon 562 

(Antisemitismus-Meldestelle der IKG Wien, Jahresbericht 2020, Halbjahresbericht 2021)


Neue Impfkampagne für Stattegg

Gemeinderat beschließt neuen Schwung in die marode Impfsituation zu bringen, welche uns Kurz und Kickl eingebrockt haben

EK, 06.11.2021

GR Philipp Rotman
GR Philipp Rotman

Bei der Sonder-Gemeinderatssitzung am 4.11.2021 ist es Philipp Rotman gelungen den Impf-Dornröschenschlaf in Stattegg zu unterbrechen. Sein Dringlichkeitsantrag "Impfaufruf in Stattegg" zur Diskussion von Möglichkeiten die Stattegger Bevölkerung wieder zum Impfen zu motivieren, wurde auf die Tagesordnung gesetzt.

 

Nach intensivem Brainstorming aller Fraktionen fasste der Bürgermeister die eingebrachten Ideen zusammen uns stellte als Abschluss selbst einen Antrag mit folgenden Punkten: 

  • Der Impfbus soll wieder nach Stattegg geholt werden. Sein letzter Besuch im September war ein voller Erfolg (75 Impfungen)
  • Im grünen Informationsblatt der Gemeinde soll die Impfmöglichkeit bei Fr. Dr. Nemetz beworben werden
  • Ein allgemeiner Impfaufruf an die Stattegger Bürger•innen soll entwickelt werden. 

Antrag einstimmig angenommen. Bravo Phillipp! Bravo Hr. Bürgermeister! 

 

Stattegg ist einer der steirischen Spitzenreiter mit rund 70% vollimmunisierter Bevölkerung. Und dennoch müssten wir um diese Zeit schon weit über 80% sein, wollten wir die Pandemie endlich hinter uns lassen. Leider hat aber der Ex-Kanzler (dessen Amtsverlust mit Sicherheit eine der bedeutendsten Leistungen der Grünen für Österreich ist) und jetzige BPOVP* die Leitung der im Frühjahr so erfolgreichen Impfkampagne des Roten Kreuz zu sich ins Bundeskanzleramt gezogen und ... über den Sommer dahindümpeln lassen. Nur um ewig gestrige Verschwörungstheoretiker nicht als mögliche VP-Wähler zu verschrecken. Um diese Klientel kämpft auch Herbert Kickl, der es sich nicht nehmen lässt mittlerweile auch die Ärztekammer darüber zu belehren, wie man richtige Medizin betreibt. Der gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden, den diese beiden Herren für unser Land verursacht haben, ist kaum zu überschätzen. 

 

Umso wichtiger, dass auf kommunaler Ebene wie in Stattegg das Heft in die Hand genommen und der Impfkampagne frischer Atem eingeblasen wird.

*Bundesparteiobmann der VP


Neue Gemeinderätin, neuer Eislaufplatz, keine Bürger•innenversammlung

EK, 06.11.2021

Neo-Gemeinderätin Mag.a Michaela Nitzsche
Neo-Gemeinderätin Mag.a Michaela Nitzsche

Während der Sonder-Gemeinderatssitzung vom 04.11.2021, welche primär einberufen wurde um den Grundkauf Zötsch für den Schulweg der Volksschulkinder zu finalisieren, wurde Mag.a Michaela Nitzsche von der Bürgerliste als neue Gemeinderätin angelobt. Sie folgt dem im September überraschend verschiedenen Gerfried Brunner nach und übernimmt auch seine Agenden in den entsprechenden Ausschüssen. Wir wünschen viel Erfolg und gute Zusammenarbeit!

 

Die Auftragsvergabe für den Kunststoff-Eislaufplatz wurde auch mit den Stimmen der Grünen beschlossen, da durch die Förderwürdigkeit des Projekts im Rahmen des KIG 2020 (Kommunalinvestitionsgesetz 2020) eine Überprüfung der Umweltverträglichkeit gegeben ist.

 

Die auf Anfrage von Helmuth Binder bei der letzten Gemeinderatssitzung im September für November angekündigte Bürger•innenversammlung wird nun doch nicht stattfinden. Auf neuerliche Nachfrage führte der Bürgermeister terminliche Probleme ins Treffen, die eine für dieses Jahr gesetzlich notwendige Durchführung, verunmöglichen. Der OPOVP* Philipp Ozek wird überprüfen, ob das Bürger•innenfrühstück nicht doch noch als Bürger•innenversammlung umdeklariert werden könnte.

 

Anmerkung: Bei einer Bürger•innenversammlung können die Bürger•innen Fragen an den Bürgermeister und die Gemeinderäte stellen, bzw. werden laufende, geplante und erledigte Projekte vorgestellt. Das Bürger•innenfrühstück war eine Jause mit Smalltalk-Gelegenheit. 

 

*Ortsparteiobmann der VP 


Mobilitätstag Stattegg - Radastisch

Unter dem Motto „Beweg Dich und bleib gesund!“ gab es in Stattegg einen Aktionstag rund ums RAD.

Sabine Sill, 22.10.2021

Großes Interesse erzielte die "Zigarre" von Fritz Frühwirth (weißes T-Shirt)
Großes Interesse erzielte die "Zigarre" von Fritz Frühwirth (weißes T-Shirt)

Mit Unterstützung durch den Bike Club und dem Repaircafe wurde am Dorfplatz beim neuen TIM Standort ein Herbst- Check für Fahrräder veranstaltet und kleine Reparaturen durchgeführt. 

Viel Interesse erntete auch die Präsentation origineller Liegeräder des Liegeradvereins, wo man sich nicht nur über die Besonderheiten unterhalten konnte sondern auch die eine oder andere Probefahrt unternommen wurde.

Sportlichen Spielspaß gab es für die Kinder, die mit eigener Kraft auf einem Liegerad die Windmaschine bedienten.

 

Am Stand der „radlobby“ gab es viele Informationen rund ums Rad mit Karten, Broschüren, aber auch nützlichen Alltagshelfern für das Rad. 


VP Stattegg im Dauerwahlkampf - Ganz der Chef

Eine Klarstellung zur letzten Aussendung des OPOVP*

EK, 16.10.2021

GRin Sabine Sill und Fahrradlegende Fritz Frühwirth
GRin Sabine Sill und Fahrradlegende Fritz Frühwirth

In ihrer letzten Aussendung hat die NVP Stattegg wieder gezeigt wie gut sie vom (durch die Grünen ins Parlamentsparkett versetzten) Chef gelernt hat. Es ist immer Wahlkampf!

 

Kein Wort über die Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen in irgendeinem Bereich (z.B. Budget, Schule, Umwelt, Mobilität, etc.). 

Kein Wort darüber, dass sie alle Projekte mit ihrem Koalitionspartner, der Bürgerliste, gemeinsam umsetzen müssen. Schließlich ging die absolute Mehrheit bei der letzten Wahl ("GottseiDank") verloren. 

Und kein Wort darüber, dass so manche Projekte und Events (z.B. Mobilitätsaktionen) von den Grünen getragen werden. Das bedeutet aktive Mitarbeit der Opposition (... das braucht jetzt aber wirklich niemand). 

 

Tatsache ist, dass der Aktionstag zum Thema Fahrrad im Rahmen der Mobilitätswoche, organisiert und intensiv betreut wurde von Sabine Sill und Fritz Frühwirth, sowie unterstützt vom Bike Club Stattegg und dem Repair-Café. Die Fotos in der NVP-Aussendung zeigen GR Ozek auf "einem modernen Liegerad" von Fritz Frühwirth (Ohne Hinweis auf den Besitzer oder die Aktions-Organisation).

 

Fritz hat seine Spezialgefährte (darunter auch die berühmte "Zigarre") zur Ansicht und Probefahrt zur Verfügung gestellt, und wurde nicht müde jedem Interessenten jegliche Fachinformation aber auch Anekdoten weiter zu geben.

Danke Sabine und Danke Fritz!

 

Schade, dass es notwendig ist solche Klarstellungen zu veröffentlichen. Aber wenn der Machtanspruch über allem steht muss die Sachinformation zu "Kurz" kommen. Die nächsten Gemeinderatswahlen sind ... richtig: 2025!

 

*Ortsparteiobmann der VP Stattegg


News, Ideen, Austausch, Diskussionen

Gemeindetage der Grünen Steiermark

Sabine Sill, 11.10.2021

Gemeinsam mit Conny Desimini konnte ich interessante Ansätze in den Themengebieten Boden-schutz und Mobilität für unsere Arbeit in Stattegg mitnehmen. In Gesprächen mit anderen Gemeinderäten und Gemeinderätinnen haben wir uns über aktuelle Projekte ausgetauscht.

 

In einem Workshop hat Astrid Rössler aus ihrem reichen Erfahrungsschatz, auch in der Raumplanung, wertvolle Inputs und Tipps gegeben.  Sehr spannend war auch der Vortrag des Vereins „Landluft“, der unter dem Motto „Boden g´scheit nutzen“ auf die Suche nach den besten Initiativen von Gemeinden für einen innovativen Umgang mit Grund und Boden gegangen ist.

 

Für hohen Siedlungsdruck bei einem Erhalt wertvoller Böden kann es mit Kreativität durchaus gute Lösungen geben. Dazu gibt es auch eine Wanderausstellung, Termine in der Umgebung werden wir noch bekannt geben.

 

Markus Frewein von Verkehrplus hat in seinem Vortrag Mut gemacht, in der Realisierung von Radwegen und alternativer Nutzung von öffentlichem Raum neue Wege zu gehen.

 

Abseits des eigentlichen Themas, der Arbeit in den Gemeinden, war natürlich auch die Regierungskrise Teil der Diskussionen. Auch für eine pragmatische Grüne wie mich, war wohl ein Bundeskanzler Kurz nicht mehr tragbar. Die gefundene Lösung in der Bundesregierung ermöglicht nun, dass das Budget für nächstes Jahr gesichert ist und der erste Schritt in der ökosozialen Steuerreform gesetzt werden kann (ja, die 30 Euro per Tonne CO2 sind hoffentlich erst der Anfang). Ganz wichtig ist für mich aber auch, dass die Justiz unter der grünen Justizministerin Alma Zadic in Ruhe weiterarbeiten kann!


Große Bühne für Stefan Rothbart

Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Stattegg für besondere Verdienste

06.10.2021

vlnr: Bgm Andreas Kahr-Walzl, VizeBgm Jürgen Trixl, Simone Sternad (SPÖ), Thomas Sternad (SPÖ), Stefan Rothbart (Die Grünen Stattegg), Josef Schuster (ÖVP)
vlnr: Bgm Andreas Kahr-Walzl, VizeBgm Jürgen Trixl, Simone Sternad (SPÖ), Thomas Sternad (SPÖ), Stefan Rothbart (Die Grünen Stattegg), Josef Schuster (ÖVP)

Ein Höhepunkt am Dorffest letzten Sonntag war die Ehrung verdienter Gemeinderät•innen, die nach der letzten Wahl aus dem Gemeinderat ausgeschieden sind.

 

Unter den Laureaten war auch Stefan Rothbart. Er wurde für besondere Verdienste in seiner 10jährigern Tätigkeit als Gemeinderat mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Gemeinde Stattegg ausgezeichnet.

 

Sein stetes Bemühen um überparteiliche Zusammenarbeit, Aufrechterhaltung der Gesprächsbasis mit allen politischen Lagern, sowie seine immer konstruktive Kritik wurden hier gebührend gewürdigt.

 

In diesen 10 Jahren hat es Stefan geschafft aus einem Ein-Mann-Unternehmen Grüne Stattegg eine aktive Gruppe zu formen, die heute mit 3 Gemeinderäten bereits 20% des Gemeinderats darstellen. Eine kaum hoch genug einzuschätzende Leistung.

 

Nach der letzten Wahl hat er das Staffelholz an Helmuth Binder als neuen Fraktionsführer übergeben, um sich stärker auf seine berufliche Karriere und seine wissenschaftliche Tätigkeit (MA Geschichte und Global Studies) zu konzentrieren, vielleicht auch aufs Romane schreiben. 

 

Super Leistung Stefan! Bravo!


Klarer Sieger bei Stattegger Verkehrs-Challenge

Fritz Frühwirth versetzte die Konkurrenz mit seiner "Zigarre"

29.09.2021

v.l.n.r.: GR Thomas Hofer, BGM Andreas Kahr-Walzl, Friedrich Frühwirth, Erich Kvas, GR Philipp Rotmann, Wolfgang Jakosch, GR Sabine Sill (alle Stattegg) und Klaus Minati (Klimabündnis).  Fotocredit: Klimabündnis
v.l.n.r.: GR Thomas Hofer, BGM Andreas Kahr-Walzl, Friedrich Frühwirth, Erich Kvas, GR Philipp Rotmann, Wolfgang Jakosch, GR Sabine Sill (alle Stattegg) und Klaus Minati (Klimabündnis). Fotocredit: Klimabündnis

Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche hat Stattegg am 22. September eine Wettfahrt veranstaltet (unter Einhaltung der StVO).

 

Unter den Teilnehmer•innen auch der Bürgermeister und einige Gemeinderät•innen.

 

Wer schafft es als Erste(r) vom Dorfplatz auf den Grazer Hauptplatz? Verschiedenste Verkehrsmittel sind gegeneinander angetreten (Rad, Moped, Auto, Bus/Bim, ...).

 

Die Antwort war eindeutig: Niemand konnte den Sieg von Fritz Frühwirth mit seiner weithin bekannten Zigarre (Liegerad) gefährden. 

Das Ergebnis im Detail:

  1. Friedrich Frühwirth – Liegerad, 17min 44sek
  2. Wolfgang Jakosch – Oldtimer Moped, 18min 24 sek
  3. Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl – E-Bike, 20min 13 sek
  4. Gemeinderätin Sabine Sill – Fahrrad, 22min 15 sek
  5. Erich Kvas – Pkw, 23min 33 sek
  6. Gemeinderat Thomas Hofer – E-Auto, 24min 58 sek
  7. Gemeinderat Philipp Rotman – Bus/Bim, 35min 13 sek

 

Alle waren begeistert und der Bürgermeister meinte: "Wie man anhand des Ergebnisses der Verkehrsmittelvergleichsfahrt gesehen hat, ist das Fahrrad eine schnelle Alternative zum Auto für den Weg von Stattegg nach Graz. Umso wichtiger wäre daher eine Fortsetzung des Radweges auf der Stattegger Straße ab Oberandritz nach Stattegg. Dadurch würde die Fahrt mit dem Fahrrad nicht nur schnell, sondern auch sicherer werden. Der Anteil der Radfahrer könnte durch die Weiterführung des Radweges sicherlich noch erhöht werden."

 

Die Grünen werden den Bürgermeister beim Radweg-Projekt unterstützen wo sie können.

 

Beitrag in meinbezirk.at von Nina Schemmerl.




Klimaticket

Mit 588 Euro im Jahr kommst du öffentlich durch die ganze Steiermark, um € 1.095 sogar durch ganz Österreich.

Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler
Sandra Krautwaschl & Leonore Gewessler




Finanziert Stattegg die Hobbies vom Wiki-Chef?

Ist die Stattegger Kinderbetreuung durch Wiki alternativlos?

20.07.2021

Foto von cottonbro von Pexels
Foto von cottonbro von Pexels

Vor Jahren schon hat Altbürgermeister Zimmermann die Kinderbetreuung in Stattegg in die Hände von Wiki gelegt. Dass der (gemeinnützige) Verein eine Nähe zur ÖVP hat war da natürlich kein Nachteil.

 

Aber ist das heute noch immer die beste Lösung für unsere Gemeinde? Oder sollten wir einmal nachrechnen, ob es sich wirklich lohnt das Geld der Bürger in einen Verein zu investieren, der in finanzielle Malversationen in Millionenhöhe verwickelt ist (Artikel Kleine Zeitung)? 

 

Vielleicht könnte der Gemeindevorstand in der nächsten Ausgabe der Gemeindezeitung eine Gegenüberstellung veröffentlichen, die den Stattegger Bürgern transparent zeigt, was Wiki kostet und wieviel es die Gemeinde kosten würde wenn wir selbst Personal zur Kinderbetreuung anstellen würden.

 

Im Wahlkampf ging es viel um Transparenz (nicht nur bei der ÖVP), das wäre doch eine Gelegenheit. Historisch betrachtet mindestens so interessant wie die Herkunft des Stattegger Wappens.